VG-Wort Pixel

Kreuzfahrten Noch später: Aida Cruises verschiebt Saisonbeginn auf November

Ein Foto aus dem Sommer 2019: die "Aida Blu" steuert den Hafen von Warnemünde an
Ein Foto aus dem Sommer 2019: die "Aida Blu" steuert den Hafen von Warnemünde an
© Bernd Wüstneck / Picture Alliance
Die Kreuzfahrtbranche ist Corona-bedingt seit Monaten in einer schwierigen Warteposition. Auch die Rostocker Reederei Aida Cruises musste schon mehrmals angekündigte Neustarttermine canceln. Nun soll es November werden.

Die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat den Beginn der Saison 2020/2021 wegen der Corona-Pandemie erneut verschoben. Wie das Unternehmen berichtete, soll das Programm nun am 1. November mit einer siebentägigen Reise der "Aida Mar" rund um die Kanarischen Inseln aufgenommen werden.

Sechs Tage später folge die "Aida Perla" ebenfalls auf den Kanaren. Für Mitte Dezember sei dann der Neustart im westlichen Mittelmeer mit der "Aida Stella" geplant. Gleichzeitig solle die "Aida Prima" ihre Reise in den Vereinigten Arabischen Emiraten starten.

Aida-Cruises-Präsident Felix Eichhorn zeigte sich zuversichtlich, ab Anfang 2021 wieder erste Reisen nach Nordeuropa anbieten zu können. Derzeit seien solche Reisen insbesondere zu Ländern Nordeuropas wie Norwegen, Dänemark oder dem Baltikum nicht möglich. 

Pause von sieben Monaten

Aida Cruises hatte Mitte März wegen der Ausbreitung der Corona-Pandemie die Reisesaison unterbrochen. Angedachte Alternativen wie Kurzreisen ohne Landgang in der Ostsee konnten nicht wie geplant organisiert werden. Die gesamte Kreuzfahrtbranche befindet sich derzeit in einer Warteposition.

Die Aida-Reisen werden den Angaben zufolge entsprechend dem Hygienekonzept des Unternehmens stattfinden. Welche konkreten Anforderungen im November an das Unternehmen beispielsweise wegen der zugelassenen Zahl der Passagiere gestellt werden, könne aber noch nicht gesagt werden.

Dies hänge von den Regelungen ab, die die spanischen und deutschen Behörden treffen werden. "Wir befinden uns bei der Vorbereitung unseres Neustarts in engster Abstimmung mit den Behörden", sagte eine Aida-Sprecherin. 

Mitte Mai war wegen des Corona-bedingten Stillstands Kurzarbeit für die rund 800 Mitarbeiter in der Rostocker Zentrale angemeldet worden. Sie gilt bis Ende dieses Jahres. Die für die Sicherheit und Wartung der Schiffe notwendigen Crewmitglieder befänden sich an Bord. Die insgesamt 14 Schiffe liegen an verschiedenen Standorten. 

Lesen Sie auch:

- Klein und fein: Neue Expeditionsschiffe mischen die Kreuzfahrtbranche auf

Dieser Mann kennt die geheimen Wünsche der Luxus-Passagiere 

- Knochenjobs auf Kreuzfahrtschiffen: "Löhne zwischen 3 und 5 US-Dollar sind keine Seltenheit"

tib/DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker