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Notting Hill Carneval: Federboas und viel nackte Haut: So feiern Briten Karneval

Von englischem Unterstatement keine Spur: Bunt, schrill und exotisch präsentiert sich der Straßenumzug im Londoner Stadtteil Notting Hill, wenn mitten im Sommer plötzlich gefeiert wird. Doch in diesem Jahr endete der Karneval im Krawall.

Notting Hill Carneval

Hunderttausende feierten überwiegend ausgelassen den 50. Geburtstag des Notting Hill Carneval

Nicht nur ausgelassene Stimmung herrschte in den letzten Tagen auf den Straßen in Notting Hill, einem Londoner Viertel an der nordwestlichen Ecke des Hyde Parks in der Nähe von West End. Beim diesjährigen Karneval von Notting Hill in London hat es über 400 Festnahmen gegeben.

Wie die Polizei der britischen Hauptstadt am Montag mitteilte, handelte es sich bei den meisten Vergehen während des zweitägigen Fests um Drogen- und Waffendelikte. Demnach gab es am Sonntag und Montag insgesamt vier Messerangriffe und 401 Festnahmen - ungefähr ebenso viele wie im Vorjahr.

Karneval in London

Am Sonntag und Montag hatten Hunderttausende dem größten Straßenfest Europas beigewohnt, das jedes Jahr am letzten August-Wochenende stattfindet und auch ein wichtiger Termin für den Städtetourismus ist: Zehntausende reisten nach London, um das Defilee der Tänzer in bunten Kostümen zu sehen, den karibischen Musikgruppen zu lauschen und exotische Gerichte an den Ständen auf den Bürgersteigen zu kosten.

Besonders die Samba-Tänzerinnen haben es dem Publikum angetan. Das ganze Jahr über bereiten die Damen wie beim Karneval in Rio ihre aufwendigen Kostüme vor, werfen sich in Schale - oder ziehen gar nicht erst viel an.

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