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Plötzlich Winter: "Kälteeinbruch": 13 Grad in Australien – und die Menschen hamstern Heizlüfter

In den wärmeren Regionen Australiens hat eine Kaltfront für ungewöhnliche Temperaturen gesorgt. Fieberhaft besorgen sich die Menschen in Melbourne und Sydney Öfen und warme Kleidung: Die Temperaturen fielen unter 20 Grad.

Eine Frau in Australien sitzt im dicken Wintermantel in der Sonne

In Australien kaufen die Menschen plötzlich Wintermäntel und Heizlüfter – dort beginnt der Winter

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Es ist ein bisschen wie bei uns, wenn plötzlich der Sommer da ist, mit dem wir nicht mehr gerechnet hatten: Binnen drei Tagen sind in allen Baumärkten die Ventilatoren ausverkauft. In Australien sind es allerdings nicht die Kühlung spendenden Geräte, die den Verkäufern gerade aus den Händen gerissen werden, sondern Heizlüfter. Denn dort beginnt gerade der Winter.

Der australische Herbst war ungewöhnlich warm

Und der überraschte die Australier mit ungeahnter Vehemenz. Für deutsche Verhältnisse wirkt es etwas amüsant, wie sich die Bewohner des südlichsten Kontinents auf die Kaltfront einstellten. Denn nach einem überdurchschnittlich warmen Herbst fallen die Temperaturen nun extrem – auf durchschnittlich 13 Grad. Also das Wetter, bei dem man hierzulande die Jacke weglässt, den Grill saubermacht und den nahenden Sommer heraufbeschwört.

Immerhin: In den Regionen New South Wales und Tasmanien fällt tatsächlich auch echter Schnee. Aber in Melbourne steht mit rund 13 Grad der kälteste Tag für diese Jahreszeit seit 1970 an. Auch in Sydney "frieren" die Menschen bei 12 bis 13 Grad. Bei Temperaturen also, bei denen wir die Thermostatregler entschlossen auf null drehen und das erste Mal in den Badesee springen. In der australischen Metropole hingegen shoppen die Menschen gerade fierberhaft Daunenmäntel und stürmen die Technikmärkte, um für Heizkörper zu sorgen.

Die meisten Häuser haben keine Heizungen

In den wärmeren Regionen Australiens sind in Häusern nicht standardmäßig Heizungen eingebaut. Sie sind dafür schlicht zu selten nötig. Die mobilen Heizlüfter, die Australier bei den aktuellen "Bibbertemperaturen" aufstellen, helfen zwar gegen kalte Füße, bergen aber auch Gefahren: In der Winterzeit kommt es gehäuft zu Hausbränden, wenn die Geräte überhitzen und sich entzünden.

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wt
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