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Zwischenfall in Dubai: Auf leerem Flughafen: Neuer Airbus von British Airways kollidiert mit Boeing von Emirates

Seit Wochen herrscht an den Flughäfen so gut wie kein Betrieb. Auch am Mega-Airport Dubai. Dort sind bei einem der wenigen Flüge zwei Passagiermaschine zusammengestoßen.

Ungefähr 80 Prozent aller Flugzeuge weltweit stehen am Boden und sind vorübergehend nicht mehr im Einsatz. Auch British Airways und Emirates Airlines, die zu den größten Fluggesellschaften mit einem interkontinentalen Streckennetz gehören, haben ihre Flüge auf ein Minimum reduziert.

Am Flughafen Dubai, wo an normalen Tagen die riesigen Airbus A380 im Minutentakt landen, geht es dieser Tage äußert ruhig zu. An dem größten Drehkreuz für den internationalen Luftverkehr in Mittleren Osten werden im Moment nur Frachtflüge und vereinzelte Rückholflüge für in Vereinigten Emiraten festsitzende Reisende durchgeführt.

Zwei Großraumflugzeuge verkeilen sich

Ausgerechnet in dieser Ausnahmesituation haben sich am Dienstagmorgen zwei große Jets ineinander verkeilt, wie die Website simpleflying.com berichtet.

Als ein Airbus A350 von British Airways während der Startvorbereitungen für einen Flug nach London von einem Pushback-Fahrzeug rückwärts geschoben wurde, krachte das Höhenleitwerk in das Heck einer geparkten Boeing 777 von Emirates Airlines. Nach Angaben von flightradar24.com war diese Maschine am Tag zuvor von Riad aus Saudi-Arabien kommend in Dubai gelandet.

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An beiden Flugzeugen entstand ein Sachschaden. "Wir können bestätigen, dass am Morgen des 14. Aprils ein Flugzeug einer anderen Fluggesellschaft eine Maschine von Emirates am internationalen Flughafen Dubai touchierte", bestätigte ein Pressesprecher der Airline. "Niemand wurde verletzt", hieß es weiter.

Fotos der beiden involvierten Flugzeuge, die das in Hamburg ansässige Jet Airliner Crash Data Evaluation Centre (Jacdec) auf Twitter hochgeladen hat, zeigen die Beschädigungen an den Höhenleitwerken.

Bei dem Jet von British Airways mit der Registrierung G-XWBA handelt es sich um einen Airbus A350-1000. Der Langstreckenjet war erst im Juni vergangenen Jahres an die britische Fluggesellschaft ausgeliefert worden. Es ist das erste Exemplar von 18 bestellten Flugzeugen diesen Typs.

Der Rückflug nach London mit der Flugnummer BA106 musste gestrichen werden. Im Moment ist die havarierte Maschine in einer Ecke des Flughafens Dubai geparkt. Ersatzmaschinen stehen beiden Airlines aber in diesen Wochen ausreichend zu Verfügung.

Quellen: www.jacdec.de und simpleflying.com

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