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Ferienplaner Brückentage 2022: So holen Sie das meiste aus Ihren Urlaubstagen raus

Urlaubsplanung 2022
Den Urlaub verlängern: 2022 wird wieder ein besseres Jahr für Brückentage
© Getty Images
Mit Brückentagen lässt sich viel Freizeit bei der Urlaubsplanung zusätzlich herausholen. Wer die gesetzlichen Feiertage geschickt mit wenigen Urlaubstagen kombiniert, kann mehr als das Doppelte an freien Tagen herausholen.

Mit Beginn des neuen Jahres füllen sich die Urlaubskonten der Arbeitnehmer. Unter Berücksichtigung der Feiertage ist 2022 kein Jubeljahr, aber es gestaltet sich für Arbeitnehmer wesentlich besser als 2021. Einige Festtage können mit Brückentagen ohne großen Aufwand zu einem Kurzurlaub ausgebaut werden.

Der Tag der Arbeit ist zwar ein Sonntag und die beiden Weihnachtsfeiertage fallen auf einen Sonntag und Montag. Aber ein strategischer Blick in den Kalender für 2022 zeigt, dass der 3. Oktober, der Tag der Deutschen Einheit, auf einen Montag fällt und sich eine langfristige Urlaubsplanung lohnt. In einigen Bundesländern können durch weitere Feiertage im Herbst sogar noch mehr freie Tage mit weniger Urlaubstagen genommen werden - eine Terminübersicht.

Den Jahresanfang 2022 kann man getrost vergessen. Neujahr fällt auf einen Samstag. Aber wer in den Bundesländern in Baden-Württemberg, Bayern oder Sachsen-Anhalt wohnt, hat durch den Tag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar (ein Donnerstag) bessere Karten und kann sich mit vier Urlaubstagen eine ganze Woche im Januar freinehmen.

Eine Besonderheit stellt der Internationaler Frauentag dar, der nur in Berlin als gesetzlicher Feiertag gilt. Im Jahr 2022 fällt er auf Dienstag, den 8. März – ideal für Brückenbauer in der zweiten Märzwoche.

Kleiner Einsatz, großer Ertrag

Ein ausgedehnter Urlaub in der Frühlingssonne im Süden lässt sich um das Mitte April gelegene Osterfest (14./15. April) genießen. Geschickte Brückenbauer können mit acht Urlaubstagen insgesamt 16 Tage lang verreisen. Auch mit nur vier Urlaubtagen in der Woche nach Ostern kommt man immerhin auf eine Auszeit von neun Tagen.

Der 1. Mai fällt auf einen Sonntag, sodass sich alle Planspiele für etwaige Brückentage erübrigen - den Arbeitgeber wird es freuen. Anders sieht es an Christi Himmelfahrt, traditionell ein Donnerstag (26. Mai), aus: Mit dem Einsatz von einem Urlaubstag hat man ein langes Wochenende; vier Urlaubstage bringen gleich neun Tage Freizeit.

Für die gleiche Zeitspanne kann man der Arbeit fernbleiben, wenn man nach den Pfingst-Feiertagen (5./6. Juni) vier Urlaubstage einreicht. In der darauffolgenden Woche bietet Fronleichnam (Donnerstag, 16. Juni) den Arbeitnehmern in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland die Möglichkeit für ein langes Wochenende. Wer in diesen Bundesländern die Kombination mit dem Pfingstmontag geschickt nutzt, kann mit einer Investition von acht Urlaubstagen immerhin 16 Tage dem Arbeitsplatz fernbleiben.

Ferienplaner: Brückentage 2022: So holen Sie das meiste aus Ihren Urlaubstagen raus

Ab dem Sommer müssen sich Brückentagsplaner bis weit in die zweite Jahreshälfte gedulden: Berufstätige in Bayern und dem Saarland können sich auf Montag, den 15. August freuen, wenn dort Mariä Himmelfahrt gefeiert wird und damit ein verlängertes Wochenende möglich ist.

Nach der Schmach der letzten beiden Jahre fällt der Tag der Deutschen Einheit 2022 auf einen Montag und bietet sich daher mindestens für ein verlängertes Wochenende an. Mit vier Tagen vom Urlaubskonto stehen also neun Tage zur freien Verfügung.

Der wieder in den Bundesländern Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen eingeführte Reformationstag fällt 2022 ebenfalls auf einen Montag.

Am Folgetag haben Berufstätige in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland frei. Sie feiern am Dienstag, den 1. November, Allerheiligen und können beim Einsatz von vier Urlaubstagen insgesamt neun Tage frei machen.

Über einen exklusiven Feiertag samt Brückentagsmöglichkeiten können sich die Sachsen freuen: Anders als in allen anderen Bundesländern ist der Buß- und Bettag am 16. November, ein Mittwoch, bei ihnen arbeitsfrei.

Das Jahr 2022 klingt aus Arbeitnehmersicht eher mittelmäßig aus: Der erste Weihnachtsfeiertag liegt auf einem Sonntag, der zweite Festtag auf einem Montag - und Silvester wird an einem Samstag sein. Mit vier sich anschließenden Urlaubstagen kann man sich über Weihnachten neun Ruhetage gönnen.

tib

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