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Krawalle in Großbritannien: Kann man jetzt noch nach London reisen?

Seit Tagen rollt eine Gewaltwelle durch Englands Städte. Urlauber sind verunsichert, ob sie noch nach Großbritannien fliegen können. Noch sind die Krawalle kein Grund, eine Londonreise zu stornieren.

Von Till Bartels

Über 16.000 Polizisten sollten letzten Nacht auf den Straßen Londons für Ruhe sorgen. Mit Erfolg. Das große Polizeiaufgebot zeigte offenbar Wirkung. In der Nacht zu Mittwoch blieb es in der britischen Hauptstadt relativ ruhig. Aber Hunderte Jugendliche lieferten sich in Manchester, Liverpool, Nottingham, Leicester und Birmingham Straßenschlachten mit der Polizei.

Angesichts der Bilder von brennenden Straßenzügen, Plünderungen und den ersten Toten überlegen sich viele, die eine Reise nach London oder in eine andere englische Großstadt geplant haben, ob sie noch fahren können. Das Auswärtige Amt gibt eine klare Antwort. Ja, denn es hat für Großbritannien keine Reisewarnung ausgesprochen. Allerdings gibt es Einschränkungen.

Die Mitarbeiter des Ministeriums mahnen zur Vorsicht: "Reisenden wird geraten, größere Menschenansammlungen zu meiden, sowie sich bei Anzeichen von Ausschreitungen sofort zurückzuziehen und den Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge zu leisten", heißt es auf der Website bei den Reise- und Sicherheitshinweisen für das Vereinigte Königreich. Auch seien Übergriffe aus den Touristenvierteln Notting Hill und Camden gemeldet worden. "Reisende sollten sich ferner durch die Medien über die aktuelle Entwicklung informieren und ihr Verhalten vor Ort entsprechend anpassen", so das Auswärtige Amt.

Fremdenverkehrszentrale beruhigt

Die wichtigste und offizielle Website für London-Besucher hat auf die aktuelle Situation reagiert. "Wir verstehen, dass Besucher darüber besorgt sind, ob sie nach London reisen können, nachdem sie die Bilder in den News gesehen haben." Zur Beruhigung potenzieller Urlauber wird die Telefonnummer der Metropolitan Police genannt. Auch die Britische Fremdenverkehrszentrale in Deutschland gibt Entwarnung: "Die Vorfälle sind vorwiegend weit weg von Vierteln und Orten, in denen sich die touristischen Highlights befinden", sagt eine Pressesprecherin. Die bekannten Touristenattraktionen wie Museen seien von den Unruhen nicht betroffen und weiterhin geöffnet.

Nachrichtenagenturen aber berichten, dass Touristen in London mit Einschränkungen rechnen müssen: Aus Sorge vor neuen Unruhen schließen Geschäfte, Restaurants und Pubs früher. Der englische Fußballverband sagte ein für heute geplantes Freundschaftsspiel gegen Holland im Wembley-Stadion ab.

Auch deutsche Reiseveranstalter sind nicht sonderlich beunruhigt und schränken ihre Reisen nach Großbritannien nicht ein. "Das Londoner Stadtzentrum und alle Stadtviertel, in denen wir uns mit unseren Gruppen aufhalten, sind bisher nicht von den Unruhen betroffen", berichtet das Unternehmen Studiosus. "Aktuell sind viele Gäste von uns in Großbritannien unterwegs, sie sind alle wohlauf." Ebenso haben die Krawalle für den größten Reiseveranstalter Tui bislang keine Auswirkungen. Alle Ausflugsprogramme finden wie geplant statt.

Sorge um die Olympischen Spiele

Stornierungen oder vorzeitige Rückreisen aus Großbritannien auf Kosten der Veranstalter sind derzeit nicht möglich. Reiserechtler weisen darauf hin, dass ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung nicht bestehe, da keine der gebuchten Leistungen ausfallen werde oder eine offizielle Reisewarnung ausgesprochen wurde.

Im vergangenen Jahr reisten 3,2 Millionen Deutsche nach Großbritannien. Davon entfallen ein Drittel auf Städtetouristen, die sich London ansehen. Für die britische Tourismusbranche kommen die Unruhen zur Unzeit. Das Land bereitet sich auf ein Großereignis im nächsten Jahr vor: London wird im Sommer 2012 Gastgeber der Olympischen Spiele sein. Welche Auswirkungen die Ereignisse der vergangenen Tage auf den Kartenvorverkauf haben werden, bleibt noch vollkommen offen.

mit Agenturen

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(