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Zwischenfall beim Vancouver-Flug Passagier randaliert an Bord eines Lufthansa-Jets

Ein Airbus der Lufthansa musste am Sonntag den Flug von München nach Vancouver unterbrechen: Ein offenbar gestörter Passagier zwang die Crew zur ungeplanten Landung in Hamburg.

Gut zehn Stunden dauert normalerweise der Flug LH476 von München nach Vancouver. Doch am Sonntag musste ein Langstrecken-Airbus von Lufthansa eine außerplanmäßige Landung nach nur einer Flugstunde in Hamburg einlegen. Der Grund: An Bord befand sich ein Passagier, der "im hinteren Teil des Flugzeugs schrie und versuchte, die Tür der Maschine zu öffnen", wie die Website “CBC“ in Kanada einen Passagier zitiert.

Auch wollte sich der Fluggast in 12.000 Meter Höhe eine Zigarette anstecken, wie Mitreisende berichten. Deshalb entschloss sich die Crew nach einigen Schleifen über der Nordsee, wie das Bild von Flighradar24 zeigt, zum Rückflug nach Deutschland.

Auf dem Flughafen Hamburg landete der Airbus A340-600 am Sonntagnachmittag. Dort wurde der renitente Passagier den Behörden übergeben und in eine Klinik gebracht.

Gegen 18.20 Uhr rollte die Maschine erneut zum Start, setzte ihren Flug mit 258 Passagieren fort und landete um 19.54 Uhr Ortszeit in Vancouver – mit einer Stunde und 34 Minuten Verspätung.

Die Besatzung der Lufthansa erhielt ein dickes Lob von Passagier Dan Losch: "Der Pilot war unglaublich. Er hatte alles im Griff, war ruhig, hat sofort reagiert und die Maschine in Hamburg gelandet. Außerdem wurden Besatzung und Passagiere die ganze Zeit über den Vorfall informiert."

tib

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