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Nach vergangenem Jahr Formel 1: Damon Hill über Sebastian Vettel – "Das ist besorgniserregend"

Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel
Um den Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel wird sich Sorgen gemacht
© Hamad Mohammed
Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel möchte ganz selbstbewusst zurück auf die Rennbahn. Der frühere Formel-1-Champion Damon Hill macht sich jedoch Sorgen um den 33-Jährigen.

Dieser Beitrag erschien zuerst an dieser Stelle auf RTL.de

Sebastian Vettel plant 2021 eigentlich den großen Neustart. Nach dem vergangenen Horror-Jahr bei Ferrari will der viermalige Weltmeister mit Aston Martin angreifen und endlich wieder Selbstbewusstsein tanken. Der frühere Formel-1-Champion Damon Hill hat allerdings den Eindruck, dass es genau daran bei Vettel hake. Er macht sich sogar "ein bisschen" Sorgen um den 33-Jährigen.

Der Weltmeister von 1996 ist nicht hundertprozentig davon überzeugt, dass Vettel zu alter Stärke zurückkommen wird. "Manchmal sehe ich ihn an und ich denke, er sieht nicht motiviert und selbstbewusst aus, und das ist ein bisschen besorgniserregend", sagte der 60-Jährige bei Sky. 

Das vergangene Jahr bei Ferrari habe Vettel "destabilisiert", analysierte Hill. "Ich denke, es gab politische Aspekte, die sein Vertrauen untergraben haben und sich dann auch auf seine Leistung ausgewirkt haben."

An der fahrerischen Klasse von Vettel zweifelt er nicht. "Ja, er hat ein paar Gelegenheiten verpasst, aber er hat auch großartige Leistungen gezeigt. Ich denke, es steckt noch viel in ihm und wenn er die Chance sieht, um den Sieg oder das Podium zu fahren, wird er sein Bestes geben."

Formel 1: Seidl und Tost glauben an Vettel

Knackpunkt sei eben der Glaube an die eigene Stärke, meinte Hill. "Ich hoffe, er hat die Chance bekommen, sein Selbstvertrauen zurückzugewinnen."

Die ersten Testfahrten waren in dieser Hinsicht nicht besonders hilfreich. Technische Probleme funkten Vettel und dem Team das ganze Wochenende über dazwischen. Ein reibungsloser Auftakt sieht anders aus.

Formel-1-Pilot Sebastian Vettel

Droht dem Team in Grün also ein schwarzes Wochenende in Bahrain? Positivere Aussichten vermitteln zum Beispiel Andreas Seidl und Franz Tost. "Mit Sebastian muss man kein Mitleid haben. Er ist viermaliger Weltmeister und sehr erfahren", sagte McLaren-Teamchef Seidl im RTL-Interview: "Ich glaube, er kann gerade aufgrund seiner Erfahrung das Pech, das er wahrscheinlich gehabt hat, sehr gut wegstecken". Zum Auftakt in Bahrain hat er Vettel auf dem Zettel: "Ich gehe davon aus, dass Aston Martin mit Sebastian sehr, sehr konkurrenzfähig sein wird ab dem ersten Rennen und für uns ein harter Gegner sein wird",

Auch AlphaTauri-Chef Tost schlägt im Gespräch mit RTL in die gleiche Kerbe. "Ich erwarte mir, dass Sebastian das kompensieren wird, er ist ja sehr erfahren. Also erwarte ich ihn da auch vorne."

RTL.de

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