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Formel 1: Die Timo-Glock-Kolumne 2011 - Teil 11

Nachdem Timo Glock anfänglich als Geburtshelfer bei Marussia Virgin Racing galt, will er nun auch die ersten Schritte seines Kindes miterleben. In seiner sportal.de-Kolumne spricht er zudem über seine Social Media-Aktivitäten, warum er Kolumnen auf dem Parkplatz schreibt und was Andreas Klöden damit zu tun hat.

Hi Leute,

während ich gerade auf einem Parkplatz stehe und darauf warte, mit Andreas Klöden eine zweistündige Bike-Tour zu absolvieren, habe ich doch ein wenig Zeit, Euch auf dem Laufenden zu halten. Denn nach dem Heim-Grand Prix am Nürburgring gibt es natürlich einiges zu erzählen und zu berichten.

Erst einmal muss ich sagen, dass ich mit dem Rennen ganz zufrieden bin. Natürlich fällt es mir schwer, als 17. hinterher Gratulationen anzunehmen und total aus dem Häuschen zu sein. Aber mit unseren Mitteln haben wir das Optimum rausgeholt und das sind eben die Dinge, die es zu erreichen gilt.

Die erste Hälfte des Rennens lief auch ganz gut, aber dann habe ich Probleme mit den Bremsen bekommen. Somit habe ich mich dann darauf beschränkt, meinen Platz zu halten und nach hinten abzusichern. In der Box konnte man mir da auch nicht weiterhelfen und wir müssen nun in Ruhe analysieren, was da los war. Mit dem Speed war ich ansonsten zufrieden.

Ebenfalls sehr zufrieden bin ich mit dem Start. Ich habe schon von vielen Fans gehört, dass sie sich besonders auf den Start freuen, wenn es so eng zugeht und alle Fahrer versuchen, sich eine möglichst gute Ausgangsposition zu verschaffen. Und wisst Ihr was? Da geht es mir nicht anders. Obwohl ich eigentlich sechs Augen bräuchte, um in dem ganzen Gedränge die Übersicht zu behalten und einen Unfall zu vermeiden.

Jetzt am Wochenende habe ich mir direkt Heikki Kovalainen schnappen können und Kamui Kobayashi wäre eigentlich auch fällig gewesen - obwohl beide im Gegensatz zu mir KERS haben. Aber vorne wurde dicht gemacht und ich wusste in dem Moment einfach nicht, wo ich nach einem Manöver hätte hinfahren sollen. Aber das macht eben die Spannung aus, bevor sich das ganze Feld dann nach und nach entzerrt.

Um diesem ganzen Gedränge zu entgehen, hätte ich schon einen Red Bull gebraucht. Sebastian Vettel hat vorher noch betont, er stünde gerne zusammen mit mir auf dem Podest. Aber meiner Anfrage nach einem dritten Red Bull ist er dann leider nicht nachgekommen. Wobei das sicherlich auch nicht ganz regelkonform gewesen wäre. Grundsätzlich verstehe ich mich mit Sebastian und Michael Schumacher besonders gut, wobei wir neben den vielen Rennen eigentlich keine Zeit haben, uns auch mal im ganz privaten Rahmen zu treffen.

Da bin ich schonmal ganz froh, dass wir uns in den nächsten Jahren immer regelmäßig bei den Events sehen. Denn wie Ihr sicherlich schon mitbekommen habt, habe ich meinen Vertrag bei Marussia Virgin Racing verlängert. Ich fühle mich hier pudelwohl und nachdem ich schon 2010 als Geburtshelfer bezeichnet wurde, will ich auch mitbekommen, wie unser Kind die ersten Schritte macht.

Denn durch unsere technische Partnerschaft mit McLaren sollte es in der kommenden Saison nach vorne gehen und als nunmehr erfahrene Eltern sollte uns die - ich nenne es mal zweite Geburt - wesentlich leichter fallen. Der Wohlfühl-Faktor ist nicht zu unterschätzen, aber es ist natürlich schon eine Leistung, sich so eine Zusammenarbeit an Land zu ziehen. Denn McLaren nimmt ja auch nicht jeden, der an die Tür klopft und eine Zusammenarbeit anstrebt. Von daher bin ich hier sehr glücklich und möchte meinen Teil weiter beitragen.

Gerne natürlich auch bei einem Rennen in Deutschland, aber ob das in den kommenden Jahren so kommt, steht ja in den Sternen. Leider sind uns als Fahrer die Hände gebunden und wir können nichts an der Situation ändern. Der Gedanke, in der nächsten Saison kein Rennen in Deutschland fahren zu können, fällt mir in jedem Fall sehr schwer.

Passenderweise habe ich auf meinem Profil bei Facebook genau an diesem Wochenende die 10.000er Marke geknackt und möchte mich bei Euch dafür bedanken. Social Media wird in der Zukunft eine immer größere Rolle einnehmen und ich versuche so oft wie möglich, Euch Antworten auf die vielen Fragen zu geben und Neuigkeiten zu posten.

Ein wenig Hilfe bekomme ich von meinem Physio, der allerdings eher auf Twitter für mich aktiv ist und das ein oder andere Internum ausplaudert, wenn ich gerade mal nicht hinsehe. Ansonsten nehme ich bei Facebook jetzt die 15.000 in Angriff und freue mich natürlich immer über Feedback - auch wenn ich Euch leider keine knallroten adidas clima cool ride schenken kann. Die waren nur für meine Mechaniker, die für ihre stetig harte Arbeit ein Geschenk verdient hatten.

Jetzt muss ich aber los, denn der Andi wartet schon auf mich. Nach der Bike-Tour werde ich nur noch ein wenig entspannen, bevor es dann nach Budapest geht. Auf das Rennen freue ich mich besonders, da ich 2008 als Zweiter auf dem Podium stand. Es ist eine Strecke, die einen nicht in Ruhe lässt und durch die ständigen Kurven den Fahrern alles abverlangt. Aber für mich ist es fast ein Heimrennen, da ich sehr viele ungarischen Fans habe, auf die ich mich schon freue.

Wir sehen uns nächste Woche wieder.
Bis dann, Euer Timo.

sportal.de / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(