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Tour de France, 10. Etappe: Cavendish verdirbt Franzosen die Party

Dritter Etappensieg für Mark Cavendish: Der junge Brite vom Team Columbia hat die 10. Etappe der Tour de France im Massensprint gewonnen. In der Gesamtwertung hat es keine Veränderungen gegeben: Rinaldo Nocentini fährt weiter im Gelben Trikot, gefolgt von Alberto Contador und Lance Armstrong.

Am französischen Nationalfeiertag hat der Brite Mark Cavendish den Gastgebern die Party verdorben und zum dritten Mal gejubelt. Auch das erstmals durchgesetzte Funkverbot konnte den 24- Jährigen in Issoudun nicht bremsen, wo er nach Brignoles und La Grande-Motte mit seinem dritten Etappensieg den Sprint-Konkurrenten erneut nur das Hinterrad zeigte. Bei seinem insgesamt siebten Tour- Streich verwies der Radprofi vom Columbia-Team am Dienstag, an dem das Dauerthema Doping erstmals den Frieden bei der 96. Tour de France etwas störte, nach 194,5 Kilometern den Norweger Thor Hushovd und den US-Profi Tyler Farrar auf die Plätze. Bislang hatte Cavendish nur bei der Massenankunft in Barcelona gegen Hushovd, mit dem er sich ein heißes Duell um das Grüne Trikot liefert, den Kürzeren gezogen.

Im Gesamtklassement gab es nach der zehnte Etappe keine Veränderungen: Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem vom dominierenden Astana-Team nur "geduldeten" Spitzenreiter Rinaldo Nocentini aus Italien, Alberto Contador (+6 Sekunden) und Lance Armstrong (+8) hält an. Der Wahlschweizer Andreas Klöden liegt weiter nur 54 Sekunden zurück. Tony Martin (+1:00 Minute) ist weiter im Besitz des Weißen Trikots und führt die Nachwuchs-Wertung nun seit einer Woche an.

Für Cavendish lief alles nach Plan

Drei Franzosen in einer vierköpfigen Ausreißergruppe legten sich am Feiertag besonders ins Zeug. Aber die Topteams ließen sie nie länger als höchstens zweieinhalb Minuten von der Leine. 1700 Meter vor dem Ziel wurden die Flüchtlinge gestellt. Im Finale lief wieder alles nach dem Plan von Rolf Aldags Columbia-Team und Cavendish vollendete das Teamwork auf bekanntem Terrain. 2008 hatte der Schützling von Altmeister Erik Zabel in Chateauroux, 20 Kilometer von Issoudun entfernt, gesiegt.

Vor dem Start in Limoges hatte der Streit um das Funkverbot für Wirbel gesorgt. Trotz der Proteste vieler Teams blieb der Weltverband UCI aber hart, schickte die Fahrer ohne Knopf im Ohr los und unterstrich die sture Haltung. "Ich wäre mir nicht zu schade, jeden Fahrer nackt vor mir erscheinen zu lassen, um zu kontrollieren, ob er nicht doch ein Radio dabei hat", sagte UCI-Kommissär Martin Bruin.

Deklassierte Favoriten

Vorjahressieger Carlos Sastre, Cadel Evans, Andy Schleck und Denis Mentschow haben ganz andere Sorgen. Das vor Tour-Start hochgehandelte Quartett ist im Team der Aussichtslosen vereint. Angesichts der Vormachtstellung des Star-Ensembles von Astana sind aus den Herausforderern schon nach zehn von 21 Etappen überforderte Mitfahrer geworden. Milram-Teamchef Gerry van Gerwen ging schon soweit zu postulieren: "Das Spiel ist aus." Tour-Rekordsieger Armstrong brachte es auf den Punkt: "Das ist ein Rennen zwischen Alberto und mir."

Abseits der Strecke flammte erstmals eine Doping-Debatte auf. Der Chef der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD, Pierre Bordry, warf der UCI vor, einige Tour-Fahrer nicht mit letzter Konsequenz zu testen. "Die Doping-Kontrolleure sind nicht streng genug", zitierte ihn die belgische Zeitung "Het Nieuwsblad". Zugleich monierte der AFLD-Chef eine bevorzugte Behandlung einiger Profis durch die Doping- Fahnder der UCI. Deren Präsident Pat-McQuaid wies den Vorwurf zurück: "Es ist keine Rede von Freundschaftsdiensten."

Andreas Zellmer und Benjamin Haller/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(