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FORMEL 1: Freies Training: Schumi nur Fünfter

Probleme mit den Bremsen haben Michael Schumacher zum Auftakt seines 150. Grand Prix ausgebremst.

Probleme mit den Bremsen haben Michael Schumacher zum Auftakt seines 150. Grand Prix ausgebremst. Der dreimalige Formel-1-Weltmeister belegte im freien Training zum Großen Preis von Österreich nur den fünften Rang. Das Silberpfeil-Duo David Coulthard und Mika Häkkinen, sein Teamkollege Rubens Barrichello und auch sein Bruder Ralf platzierten sich auf dem A1-Ring in Spielberg vor dem Ferrari-Star. »Ich konnte wegen Problemen mit den Bremsen am Vormittag weniger fahren, als ich wollte«, sagte Michael Schumacher relativ gelassen.

Gelungener Auftakt

Bei der Konkurrenz herrschte dagegen Zufriedenheit. »Das war ein guter Auftakt mit konstant schnellen Zeiten von David und Mika«, sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. »Es sieht so aus, als hätten wir gute Karten.« Coulthard, der in Spielberg bereits vier Mal in Serie Zweiter wurde, ließ auf dem 4,326 km langen Berg-und-Tal-Kurs in 1:11,245 Minuten seinem Teamkollegen Häkkinen keine Chance. Der Brasilianer Barrichello hatte als Dritter endlich wieder einmal die Nase vor Schumacher.

Der knappe Abstand Barrichellos zu den Silberpfeilen machte Schumacher Mut: »Wie erwartet liegen alle relativ eng zusammen. Mein Abstand hängt auch damit zusammen, weil ich heute keine optimale Runde hinbekommen habe. Am Samstag können wir noch den ganzen Tag arbeiten«, so Schumacher.

DEr Weltmeister hofft, in der Steiermark am Sonntag den letzten weißen Fleck auf seiner Erfolgs-Landkarte tilgen zu können. In drei Anläufen konnte auf dem A1-Ring noch nie gewinnen. Sollte er erneut ohne Punkte bleiben, droht dem Titelverteidiger der Verlust der WM-Spitze.

Seinen Bruder bezeichnete Schumacher dank der BMW-Power als »echten Konkurrenten« für das Rennen. Ferrari habe aber gut nachgelegt: »Wir brauchen uns punkto Leistung nicht zu verstecken.«

»Quick Nick« zufrieden

Die Mönchengladbacher Nick Heidfeld als Sechster und Heinz-Harald Frentzen als Siebter komplettierten das gute deutsche »Mannschaftsergebnis«. Sauber-Pilot Heidfeld feierte einen Tag nach seinem 24. Geburtstag eines seiner besten Trainingsresultate. »Ich hatte einen problemfreien Tag«, sagte er zufrieden. Frentzen dagegen bedauerte: »Wir hängen mit unserem Programm noch hinterher.«

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