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Formel 1 Grand Prix: Coulthard gewinnt in Melbourne

McLaren-Mercedes-Pilot David Coulthard hat beim dramatischen und turbulenten Grand Prix in Melbourne am besten gepokert und gleich zum Saisonauftakt in der Formel 1 die Ferrari- Siegesserie beendet.

Michael Schumacher Vierter

McLaren-Mercedes-Pilot David Coulthard hat beim dramatischen und turbulenten Grand Prix in Melbourne am besten gepokert und gleich zum Saisonauftakt in der Formel 1 die Ferrari- Siegesserie beendet. Während der fünfmalige Weltmeister Michael Schumacher am Sonntag im Albert Park als Vierter erstmals seit dem Großen Preis von Italien am 16. September 2001 einen Platz auf dem Podest verpasste, feierte der Schotte in dem chaotischen Rennen mit zahlreichen Boxenstopps und zwei Safety-Car-Phasen den 13. Sieg in seinem 142. Großen Preis. Der 29-Jährige verwies in dem modifizierten "Silberpfeil"-Modell aus dem vergangenen Jahr den Kolumbianer Juan- Pablo Montoya im neuen Williams-BMW und seinen finnischen Teamkollegen Kimi Räikkönen auf die Plätze zwei und drei.

"Ein Mercedes-Jahreswagen ist immer eine Bank", scherzte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Das war ein spannendes Rennen und eine tolle Leistung unserer Fahrer. Ich habe immer gesagt: Wer Ferrari als erster schlägt, erhält Anerkennung." Coulthard war der letzte Fahrer, der beim Großen Preis von Monte Carlo am 26. Mai 2002 die Ferrari-Dominanz hatte unterbrechen können. Danach hatten die Italiener die letzten zehn Rennen der vergangenen Saison gewonnen.

In Melbourne bescherte der Mönchengladbacher Heinz-Harald Frentzen dem Sauber-Team mit Rang sechs die ersten WM-Punkte in der Saison, Ralf Schumacher (Kerpen) kam im Williams-BMW auf den achten Rang und holte ebenfalls noch einen Zähler. Pech hatte Frentzens Teamkollege Nick Heidfeld (Mönchengladbach), der in der 21. Runde wegen eines Bruchs der rechten Vorderradaufhängung ausfiel. Michael Schumachers Ferrari-Partner Rubens Barrichello schied nach einem Fahrfehler bereits in der sechsten Runde aus.

"Das war ein chaotisches Rennen"

"Das war ein chaotisches Rennen von den Umständen her", meinte Michael Schumacher, der in den vergangenen drei Jahren in Australien gewonnen hatte. "Ich will mal stark behaupten, dass es mit dem neuen Reglement aber nichts zu tun hat." Wenn die Umstände für Ferrari nicht ganz so unglücklich gewesen wären, "hätten wir sicherlich Chancen gehabt."

In einem der spannendsten Rennen seit Jahren ging es schon gleich zu Beginn turbulent zu. Michael Schumacher, der am Samstag in der modifizierten Qualifikation die 51. Pole Position seiner Karriere erobert hatte, ging vor dem Brasilianer Barrichello als Führender in die erste Kurve. Doch durch unplanmäßige Boxenstopps und die Safety- Car-Phasen wurde die Reihenfolge immer wieder durcheinander gewirbelt. Grund war das Wetter, das die Strategie vieler Teams schon schnell umwarf. Viele hatten ihre Wagen mit Regenreifen ausgestattet, doch die Strecke wurde immer trockener, sodass die meisten Fahrer an die Box mussten - darunter auch Michael Schumacher.

Coulthard reagierte schnell und wechselte seine Reifen schon in der dritten Runde. Dagegen hatte sich sein Teamkollege Räikkönen für Trockenreifen entschieden, musste aber auf Grund des neuen Reglements mit dem Ersatzwagen aus der Boxengasse starten. Der junge Finne nutzte seinen Vorteil und fuhr ab Mitte des Rennens lange Zeit an der Spitze. Der 23-Jährige lieferte sich mit Michael Schumacher im alten Ferrari einen aufregenden Zweikampf. Doch Räikkönen fuhr bei seinem Boxenstopp in der 33. Runde zu schnell und musste zur Strafe noch einmal langsam durch die Gasse fahren.

Aber auch Michael Schumacher hatte Pech. Er verlor in der die Windabweiser an seinem Ferrari und wurde von der Renneleitung aus Sicherheitsgründen an die Box beordert. Er rutschte vom ersten auf den vierten Platz zurück. Als auch noch Montoya in Führung liegend einen Fahrfehler beging, war der Weg frei für David Coulthard. "Er ist ein Racer und hat heute seine ganze Erfahrung ausgespielt", sagte Mercedes-Motorsportchef Haug.

Schumi: "Muss auch ein guter Verlierer sein"

Als Michael Schumachers Erfolgsserie beendet war, nahm der Ferrari-Star seinen Teamchef Jean Todt tröstend in den Arm und winkte den Fans fröhlich zu. "Siegen ist schön, klar. Aber man muss auch ein guter Verlierer sein", sagte der fünfmalige Weltmeister am Sonntag nach dem Großen Preis von Australien. Erstmals seit dem 16. September 2001, als der Kerpener beim Ferrari-Heimspiel in Monza ebenfalls nur Vierter geworden war, durfte er bei einem Formel-1-Rennen nicht auf das Siegespodest klettern und im Champagner baden. In den 19 Rennen bis Melbourne 2003 stand Schumacher ein Dutzend Mal auf dem Treppchen ganz oben, durfte sich sechs Mal über einen zweiten und ein Mal über einen dritten Platz freuen. "Es kann nicht immer so perfekt laufen, wie es im letzten Jahr gelaufen ist", wusste er.

Schumacher wirkte erstaunlich gelassen und souverän, als er nach einem turbulenten Grand Prix im Albert Park aus seinem roten Ferrari stieg. Noch vor dem Start in die Saison hatte der Deutsche gehadert, weil ihm seine Dominanz im vergangenen Jahr beinahe schon zum Vorwurf gemacht worden war. "Es ist schon seltsam, um nicht zu sagen paradox, das Gefühl zu haben, sich für gute Arbeit entschuldigen zu müssen", sagte der Kerpener, der 2002 als bisher schnellster Titelträger in die Formel-1-Geschichte eingegangen war. Die australische "Herald Sun" hatte sich noch kurz vor dem WM-Auftakt in Melbourne besorgt gefragt: "Siegt Schumacher die Formel 1 kaputt?"

Zuletzt hatten die Erfolge von Schumacher und Ferrari für Langeweile im PS-Zirkus gesorgt. Sogar die Regeln waren kurzerhand geändert worden, um die Roten zu stoppen. "An den Regeln lag es nicht", stellte Schumacher fest, warum er nach einem der turbulentesten und spannendsten Rennen der vergangenen Jahre nicht ganz oben stand.

Falsche Reifenwahl

Falsch war seine Reifenwahl, zwei Mal bremste das Safety-Car das Feld und die Windabweiser seines Ferraris fielen ab. Schumacher blieb trotzdem cool und zeigte sich kaum verärgert. "Es muss auch solche Rennen geben, die muss man auch hinnehmen. Die Saison ist noch lang, und ich nehme fünf wichtige Punkte mit. Wir gehen mit guten Hoffnungen in die nächsten Rennen." Doch bevor die Vorbereitung auf den zweiten Grand Prix in zwei Wochen in Malaysia beginnt, erholt sich Schumacher einige Tage mit seiner Ehefrau Corinna an einem geheimen Ort.

Derweil scheinen sich langsam seine Zukunftspläne zu klären. Voraussichtlich fährt Schumacher auch über die nächste Saison hinaus in der Formel 1. Sein Team hat ihm den roten Teppich auf dem Weg in eine gemeinsame Zukunft ausgerollt. "Das Angebot von Ferrari über 2004 hinaus steht. Der Michael wird mir signalisieren, wenn er über seine Zukunft entschieden hat. Dann setzen wir uns zusammen und schnüren alles fest", verriet sein Manager Willi Weber in der "Welt".

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(