Formel1 Die Chronik der Schumi-Skandale


Das Skandal-Manöver von Monte Carlo war nicht der erste Schandfleck in der Karriere von Michael Schumacher. stern.de hat alle Vorfälle mit bitterem Schumi-Beigeschmack lückenlos aufgelistet.

Silverstone 1994:

Disqualifikation, weil Schumi die Schwarze Flagge ignoriert. Die Rennkommisare hatten den Benetton-Piloten an die Box berufen, weil er in der Einführungsrunde regelwidrig Damon Hill überholt hatte - zwei Rennen Sperre.

Spa1994:

Wegen einer zu dünnen Holzplatte am Unterboden seines Benetton-Ford sprechen die Rennkommisare Schumacher den Sieg ab.

Adelaide 1994:

Vor dem letzten Saisonrennen liegt Schumi nur einen Punkt vor Damon Hill. Der Deutsche rammt seinen Verfolger von der Strecke und wird so erstmals Weltmeister.

Jerez 1997:

Im Saisonfinale schießt Schumi seines WM-Konkurrenten Villeneuve ab. Die Fia streicht ihm alle Punkte, der Kanadier gewinnt die WM.

Zeltweg 2002:

Nach einer Stallorder von Ferrari muss der sichere Sieger Barrichello seinen Teamkollegen Schumacher kurz vor dem Ziel vorbeilassen und bricht in Tränen aus.

Indianapolis 2002:

Schumi revanchiert sich und schenkt Barrichello den Sieg. Die Motorsportwelt ist von der Ferrari-Arroganz empört.

Indianapolis 2005:

Aus Sicherheitsgründen treten die sieben Michelin-Teams nicht an. Nur sechs Autos sind am Start. Ausgerechnet bei dieser Farce holt Schumacher seinen ersten Saisonsieg.


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