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Formel1: Michael Schumacher Schnellster

Michael Schumacher manövriert sich an die Spitze der Formel 1 in Malaysia. Unterdessen rechtfertigt der Präsident des Internationalen Automobilverbandes die Austragung des Großen Preises auch in Kriegszeiten.

Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher war am Freitag im ersten Einzelzeitfahren zum Großen Preis von Malaysia der Schnellste. Der Ferrari-Pilot erzielte auf dem 5,543 km langen Kurs in Sepang in 1:34,980 Minuten die Bestzeit. Er rangierte vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello und dem Kolumbianer Juan Pablo Montoya im Williams-BMW. Nick Heidfeld war im ersten Teil der Qualifikation Siebter vor Heinz-Harald Frentzen, Ralf Schumacher kam vorläufig auf Rang 13.

FIA-Chef verteidigt das Stattfinden der Formel 1

Der Präsident des Internationalen Automobilverbandes (FIA), Max Mosley, hat das Stattfinden des Formel-1-Rennens in Malaysia trotz des Irak-Kriegs verteidigt. "Unser Sport hat überhaupt nichts mit dem Konflikt im Irak zu tun. Die FIA unterstützt die Organisatoren des malaysischen Grand Prix dabei, das Rennen auf die übliche Weise zu veranstalten", erklärte der Brite in einer Mitteilung des Weltverbandes in Sepang.

Dort steht am Sonntag (8.00 Uhr/MEZ) der Große Preis von Malaysia, das zweite Saisonrennen der Formel-1-Weltmeisterschaft, auf dem Programm. Bereits unmittelbar nach dem Kriegsausbruch am Donnerstag hatten die Veranstalter in Sepang bekannt gegeben, dass der Grand Prix nicht ausfallen wird. "Die Formel 1 ist wirklich ein Sport, der von den verschiedenen Kulturen überall auf der Welt willkommen geheißen wird", so Mosley. Der FIA-Präsident war nicht nach Malaysia gereist.

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