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Großer Preis von Spanien: Massa bremst die Silberpfeile aus

Mit einem Start-Ziel-Sieg hat Felipe Massa im Ferrari den Großen Preis von Spanien gewonnen. Die Silberpfeil-Piloten Lewis Hamilton und Weltmeister Fernando Alonso fuhren mit auf das Treppchen. Nick Heidfeld hatte Pech - sein Bolide gab den Geist auf.

Ferrari-Ratgeber Michael Schumacher hat seinem sportlichen Ziehsohn Felipe Massa beim ersten Grand-Prix-Besuch als Renn-Rentner Glück gebracht. Unter den Augen des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters gewann der Brasilianer überlegen den Großen Preis von Spanien und fügte damit Lokalmatador Fernando Alonso eine schmerzliche Heimniederlage bei. "Wunderkind" Lewis Hamilton holte beim Europa-Auftakt am Sonntag nach vier Wochen Pause als Zweiter seinen vierten Podestplatz in Serie. Damit übernahm der 22 Jahre alte britische McLaren-Mercedes-Mann erstmals die Führung in der Gesamtwertung. Teamkollege Alonso belegte beim vierten Saisonrennen den dritten Rang.

Vor der Rekordkulisse von 140 700 Zuschauern im Circuit de Catalunya bei Barcelona verdarb Massa Alonso die erhoffte "gran fiesta". Der Ferrari-Vertreter nutzte seine dritte Pole-Position in Serie zum zweiten Sieg hintereinander. Massa gewann nach 302,449 Kilometern in 1:31:36,230 Stunden vor Hamilton.

Rabenschwarzer Sonntag für Heidfeld und Schumacher

Nick Heidfeld und Ralf Schumacher erlebten einen rabenschwarzen Rennsonntag. Beide kamen wegen technischer Defekte nicht ins Ziel. Williams-Pilot Nico Rosberg holte als Sechster als einziger Deutscher WM-Punkte. Es war zugleich das beste Formel-1-Ergebnis des 21 Jahre alten Sohnes von Ex-Weltmeister Keke Rosberg. Adrian Sutil (Gräfelfing) wurde im Spyker 13.

Kimi Räikkönen musste einen herben Rückschlag im Titelrennen hinnehmen. Der Finne verlor in der 10. von 65 Runden wegen eines technischen Defektes gewaltig an Tempo. Helfer schoben den Ferrari in die Box. Durch den ersten "Nuller" in dieser Saison fiel Räikkönen in der Gesamtwertung mit weiterhin 22 Punkten auf den vierten Platz zurück. Neuer alleiniger WM-Spitzenreiter ist nun Hamilton (30 Punkte) vor Alonso (28) und Massa (27). Heidfeld (15) bleibt Gesamtfünfter.

Wilde Attacke von Alonso beim Start

Alonso kostete eine wilde Attacke gegen Massa nach dem Start seinen zweiten Platz. Der Spanier musste nach der ersten Kurve ins Kiesbett ausweichen, um einen Crash zu verhindern. Er fiel dadurch zunächst auf Rang vier zurück. Für Massa war so der Weg an der Spitze vorerst frei. Auch nach dem mit Alonso zeitgleich absolvierten ersten Boxenstopp in der 19. Runde blieb der Brasilianer vor dem Lokalmatadoren und konnte seinen Vorsprung sogar ausbauen. Nachdem Hamilton vier Umläufe später als letzter des Spitzentrios getankt hatte, lag Massa über zehn Sekunden vor dem jungen Briten.

Ein Patzer beim Reifen-Montieren kostete Heidfeld die Chance auf eine erneute Top-Platzierung. Noch ehe eine Sicherungsmutter am rechten Vorderrad richtig festgezurrt war, brauste der 30 Jahre alte BMW-Sauber-Pilot los, schleppte sich danach eine Runde im Schneckentempo um die Strecke und ließ in der folgenden Runde das Missgeschick beheben. Dadurch fiel der zwischenzeitlich sogar führende Heidfeld auf Rang 14 zurück. Das endgültige Aus folgte in der 48. Runde, als der Mönchengladbacher in der Garage parken musste. "Die Chance auf einen Podesplatz wäre da gewesen", trauerte Heidfeld über seinen ersten Ausfall seit zehn Monaten. "Es war wohl ein Getriebeproblem."

Wurz und Schumacher kollidierten

Für den vom 17. Platz gestarteten Ralf Schumacher war das Rennen praktisch schon in der ersten Runde gelaufen. Der Toyota-Pilot aus Kerpen musste nach einer unverschuldeten Kollision mit Williams- Konkurrent Alexander Wurz (Österreich) in die Box, um seinen Wagen reparieren zu lassen und fiel damit ans Ende des Feldes zurück. Wegen eines technischen Defektes musste der 31 Jahre alte Kerpener ein Drittel vor Rennschluss seinen Wagen abstellen. "Wir wissen die Ausfallursache noch nicht genau. Es war das Radlager oder so etwas", sagte Schumacher. Nach dem Start habe in der Kurve 10 "ein bisschen Chaos" geherrscht.

Michael Schumacher war am Samstagabend mit Massa, Räikkönen, Teamchef Jean Todt und anderen Mitgliedern der Ferrari-Führungscrew essen gegangen. Offensichtlich hatten die Roten dabei ihren sportlichen Heißhunger noch nicht gestillt.

Jens Marx/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(