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Nach Bernie Ecclestone: Was sich in der Formel 1 unter Neu-Boss Carey alles ändern soll

Bernie Ecclestone ist in der Formel 1 entmachtet, die neue Führung steht in den Startlöchern. Der künftige Geschäftsführer Chase Carey sieht einige Kritikpunkte, die er anpacken will.

Aus seiner Sicht hat Bernie Ecclestone viel versäumt: Chase Carey will die Formel 1 reformieren

Aus seiner Sicht hat Bernie Ecclestone (l.) viel versäumt: Chase Carey (r.) will die Formel 1 reformieren

Die Formel 1 liegt nicht mehr in den Händen von Bernie Ecclestone. Der zukünftige Geschäftsführer Chase Carey will den Sport auf Vordermann bringen. Er wirft seinem Vorgänger vor, wichtige Neuerungen verpasst zu haben.

"Die Probleme sind überall", sagte der Amerikaner der englischen Zeitung "The Telegraph". "Wir vermarkten den Sport nicht, wir ermöglichen es den Fans nicht, sich auf den heute verfügbaren Plattformen mit dem Sport zu verbinden, unsere Sponsoren-Beziehungen sind eindimensional, die Events fühlen sich altmodisch an", kritisierte Carey.

Nachfolger von Bernie Ecclestone will Reformen

Gemeinsam mit dem ehemaligen Teamchef Ross Brawn als Direktor für Sport und Technik sowie dem früheren TV-Manager Sean Bratches als Vermarktungschef will Carey die Rennserie wieder attraktiver und noch profitabler machen. "Es ist im Moment nicht so, wie es sein sollte, wenn das Geschäft gut laufen soll", sagte der US-Geschäftsmann. An diesen Stellschrauben will die neue Formel-1-Führung drehen:

Grand-Prix-Format: Einer von Careys Kernpunkten ist die bisweilen mangelnde Attraktivität der Renn-Wochenenden. "Es sollte eine Woche lang Spektakel mit Entertainment und Musik sein, Events, die eine ganze Stadt bewegen", sagte Carey. An manchen Austragungsorten ist die Formel 1 derzeit kaum sichtbar und fährt vor halbleeren Tribünen. "21 Super Bowls" wolle er während einer Saison kreieren, umriss Carey seine Idee.

Mehr Vermarktung in der Formel 1 

Regelwerk: Ständige Technik-Neuerungen, Verbote und Reformen überfordern die Fans. Bestes Beispiel war in der Vorsaison das peinlich gescheiterte Experiment mit dem neuen Qualifikationsformat. Der neue Formel-1-Sportchef Ross Brawn will vieles vereinfachen, den Sport wieder zurück an seine Wurzeln führen. So könnte die künstliche Überholhilfe DRS ebenso abgeschafft werden wie die umstrittenen Hybridmotoren.

Vermarktung: Auch die neuen Besitzer wollen viel Geld mit der Formel 1 verdienen. "In den vergangenen vier, fünf Jahren hat der Sport sein Potenzial nicht genutzt", sagt Carey. Auf dem US-Markt sieht Liberty noch große Wachstumschancen, zum Beispiel mit Stadtrennen in New York oder Los Angeles. Stars wie Lewis Hamilton und Max Verstappen sollen viel stärker positioniert werden, um junge Fans zu gewinnen. Dafür sollen die sozialen Netzwerke und digitale Medien viel mehr als bisher genutzt werden. Auch über neue TV-Technologien wie virtueller Realität sollen neue Zuschauer begeistert werden. Mehr Spektakel und mehr Fans würden auch neue Sponsoren in die Rennserie locken.

Weniger Vorteile für etablierte Teams

Finanzstruktur: Ecclestones System fußte neben den TV-Einnahmen auf den Verträgen mit den Streckenbetreibern, von denen er immer mehr Antrittsgeld verlangte. Das raubte vor allem den Strecken im alten Kernmarkt Europa die Geschäftsgrundlage. Die neue Führung wird hier wohl ebenso gegensteuern wie beim Preisgeld-Modell, das wenige Top-Teams bevorteilte. Auch der satte Millionen-Bonus für Ferrari dürfte auf dem Prüfstand stehen. Die Diskussion um eine Budgetgrenze will Ross Brawn wieder führen. Noch ungewiss ist, ob die Teams das Angebot von Liberty annehmen und sich über den Kauf von Anteilen als Investoren engagieren.

Wettbewerb: Wenn auf Dauer nur ein Team gewinnt und höchstens zwei weitere um Siege mitfahren können, gerät die Formel 1 in die Sackgasse. Mehr sportliche Chancengleichheit, das Brechen der Übermacht der ressourcenstarken Rennställe Mercedes, Ferrari und Red Bull - dieses Ziel hat sich Ross Brawn gesetzt. "Wir kennen das Beispiel von Leicester City - das wäre das Ideal für die Formel 1. Ein gutes Team mit einem tollen Jahr und einem starken Fahrer würde wirklich ein Herausforderer sein können", erklärt Brawn seine Vision.

fri / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(