HOME

1. Bundesliga: Dortmund gewinnt gegen Nürnberg

Durch Tore von Robert Lewandowski und Kevin Großkreutz beim 2:0-Sieg hat Borussia Dortmund den 1. FC Nürnberg auch im 21. Jahr ohne einen Dreier nach Hause geschickt. Dabei brauchte der BVB ganze 50 Minuten Anlauf.

Beim 2:0 (0:0)-Heimerfolg gegen den 1. FC Nürnberg setzte Borussia Dortmund die Erfolgsserie gegen den Club fort. Robert Lewandowski (50. Minute) und Kevin Großkreutz hatten die BVB-Fans unter den 78.400 Zuschauern zum Jubeln gebracht.

Für den BVB war es das 18. Heimspiel ohne Niederlage und der sechste Sieg im Signal-Iduna-Park in Serie. Für die Nürnberger bleibt Dortmund ein Angstgegner: Seit November 1990 gelang ihnen beim BVB kein Sieg.

Langsamer Anfang des BVB

Die Dortmunder hatten sich nach dem 0:1 in Hoffenheim im zweiten Heimspiel der Saison viel vorgenommen, wirkten aber in der ersten Hälfte alles andere als meisterlich. Behäbig, uninspiriert und mit wenig Leidenschaft trotteten die BVB-Profis über den Rasen.

Resultat: kaum zwingende Torchancen - abgesehen von Schüssen von Mario Götze (6.) und Robert Lewandowski (39.). Wenig überzeugend wirkten die Gastgeber auch in der Defensive. Dabei konnte BVB-Coach Jürgen Klopp erstmals wieder seine Meister-Abwehrreihe aufbieten: Linksverteidiger Marcel Schmelzer und Neven Subotic rückten nach Verletzungen in dieser Saison wieder in die Viererkette.

Torwärte zunächst wenig beschäftigt

Die Franken beschränkten sich zwar auf gelegentliche Konter, hatten aber die besseren Möglichkeiten. In der 12. Minute war Subotic nach einer Hereingabe von Timothy Chandler nur einen Tick schneller als der heraneilende Christian Eigler und vereitelte so den Rückstand.

Bei der darauffolgenden Ecke köpfte Nürnbergs Abwehrchef Philipp Wollscheid den Ball nur knapp über die Latte. Die beste Chance für die Gäste hatte Jens Hegeler, der allein auf BVB-Keeper Roman Weidenfeller zulief, erst mit einem Heber an ihm scheiterte und dann einen Nachschuss schwach platzierte.

Bei Nürnberg gab Jung-Torwart Patrick Rakovsky im größten Stadion der Liga sein Debüt. Dank der Ideenlosigkeit des BVB-Angriffs war der 18-Jährige, der für den verletzten Stammkeeper Raphael Schäfer zwischen den Pfosten stand, in der ersten Halbzeit wenig gefordert. Erst in der 39. Minute konnte er sich gegen den aus Nahdistanz abziehenden Lewandowski mit einer guten Parade auszeichnen.

Wie verwandelt aus der Kabine

Die Ansprache von BVB-Trainer Klopp in der Pause zeigte nach dem Wiederanpfiff Wirkung und brachte ein schnelles Erfolgserlebnis: In der 50. Minute schoss Lewandowski nach Querpass von Götze aus sechs Metern zum 1:0 ein. Zwölf Minuten später hatte der Pole frei stehend eine weitere Chance, doch Rakovsky war zur Stelle.

Pech hatte der BVB in der 74. Minute, als der eingewechselte Ivan Perisic per Kopf nur den Pfosten traf. Glück dagegen hatte Großkreutz, dessen von Timm Klose abgefälschter Ball sich hinter dem etwas weit vor dem Tor stehenden Nürnberger Schlussmann ins Tor senkte.

sportal.de / sportal

Wissenscommunity