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1. Bundesliga: Hertha BSC verliert beim FC Augsburg

Mit einem Punkt in Augsburg hätten die Berliner leben können. Vor dem kommenden Heimspiel gegen Otto Rehhagels alte Bremer Weggefährten wäre zudem Zeit gewesen, um in Ruhe an der Feinarbeit zu feilen. Dass alte Besen aber nicht gut kehren, bewies der Auftritt beim FC Augsburg, der mit 0:3 zum Debakel geriet.

Als Feuerwehrmann war Otto Rehhagel geholt worden und sollte der Hertha im Abstiegskampf die nötige Stabilität bringen. Dabei musste ein Sieg gegen den FC Augsburg als Grundstein für kommende Aufgaben eingefahren werden. Doch gegen den Tabellen-17. kassierten die Berliner eine 0:3-Schlappe und stehen damit auf dem Relegationsrang.

Lange Zeit sah es nach einem 0:0 aus, doch als Rehhagel die dezenten Offensivbemühungen verstärkte, traf Augsburg per Doppelschlag. Torsten Oehrl (61./ 63.) besiegelte die Niederlage des Hauptstadtclubs und verhalf Augsburg zum Sprung auf Platz 15. Nach dem 3:0 durch Marcel Ndjeng (90.) freuten sich die Augsburger zudem über den höchsten Bundesliga-Sieg ihrer Geschichte.

Rehhagel bringt Lasogga

Die gastgebende Hertha und der FC Augsburg waren in den vergangenen Wochen nicht unbedingt als Punktehamsterer aufgefallen. Seit elf Spielen wartet Hertha nun auf einen Erfolg, verlor dabei zuletzt fünf Spiele in Serie. Augsburh hatte immerhin seit sechs Wochen nicht gewonnen.

Otto Rehhagel nahm keine gravierenden Veränderungen in der ersten Elf vor, brachte mit Pierre-Michel Lasogga lediglich einen neuen Spieler. Von Mauertaktik schien keine Spur. Mit Adrian Ramos und Patrick Ebert setzte der erfahrene Coach auf zwei offensive Außen. Jos Luhukay nahm drei Änderungen vor, für Lorenzo Davids, Marcel Ndjeng und Sascha Mölders kamen Gibril Sankoh, Daniel Baier und Axel Bellinghausen.

Gute Chance für die Berliner

In der Anfangsphase bemühten sich beide Teams um ein flottes Spiel. Den Zuschauern präsentierten sich erste zaghafte Ansätze von Chancen, bevor Raffael zu einem Hochkaräter ansetzte. Mit einer schönen Drehung im Strafraum entledigte er sich seines Bewachers Jan-Ingwer Callsen-Bracker und kam aus spitzem Winkel zum Abschluss (10.). Paul Verhaegh rettete mit etwas Glück für den geschlagenen Simon Jentzsch auf der Linie.

Augsburg hatte zunächst etwas mehr vom Spiel, doch die Vorstöße versprühten nicht im Ansatz etwas, das der Duden unter der Bezeichnung Gefahr auflisten würde. Ein Treffer mag einem Spiel durchaus Leben einhauchen, in diesem Falle hatte sich das Spielniveau schon nach der Großchance von Raffael zur Ruhe gesetzt.

Der Ideenlosigkeit der Hausherren setzten die Berliner ab der 20. Spielminute den Versuch von offensivem Fußball entgegen. Allerdings produzierte die Elf von Rehhagel in der Vorwärtsbewegung zu viele Ballverluste und so hatte die Hintermannschaft des FCA wenig Probleme beim verteidigen des eigenen Gehäuses.

Doppelchance für Augsburg

Eher zufällig stand dann Thomas Kraft im Mittelpunkt, als erst Ja-Cheol Koo per Distanzschuss scheiterte (25.) und sich bei Torsten Oehrl – seines Zeichens einzige Spitze – eine eklatante Kopfballschwäche offenbarte (27.). Der 26-Jährige köpfte völlig freistehend den Ball aus kurzer Distanz am Tor vorbei.

Dabei wäre der Treffer durchaus verdient gewesen, denn in den letzten Minuten hatten es die Gastgeber geschafft, das Spielgeschehen wieder deutlicher in die Hälfte des Gegners zu verlegen. Der Zement des neuen Hertha-Trainers schien in dieser Phase ebenso alt wie sein Besitzer und erste Brocken lösten sich aus dem Abwehr-Fundament – zudem sorgte Felix Bastians mit einer verunglückten Abwehraktion fast für ein Eigentor, verfehlte den kurzen Pfosten jedoch knapp.

Das ruhige Rentnerleben war passé, Otto Rehhagel sah sich genötigt, die Bank nun öfter zu verlassen und seinen Unmut lautstark über das Grün kundzutun. Bis zur Pause tat sich jedoch nicht mehr viel auf beiden Seiten und so hatten beide Trainer sicherlich viel Redebedarf in den Kabinen.

Als sich bei den Berlinern in puncto Zahlenwechsel auf der Anzeigentafel nach sieben gespielten Minuten in Durchgang zwei nichts geändert hatte, änderte Rehhagel sein System.

Oehrl trifft zur Führung

Nikita Rukavytsya kam für Peter Niemeyer, orientierte sich auf die linke Seite und Ramos rückte eine Position nach vorne. Doch der Schuss ging gleich doppelt nach hinten los. Denn Koo legte nach schöner Hereingabe wunderbar für Oehrl auf, der seine Stärken definitiv am Boden hat und aus kurzer Distanz zum 1:0 einschob (61.).

Nur zwei Minuten später legte Oehrl nach schöner Einzelleistung und Arbeitsverweigerung der kompletten Berliner Defensive zum 2:0 nach. Eine Katastrophe für die Berliner, die zu diesem Zeitpunkt auf Platz 16 abgerutscht waren und das Kellerduell auf keinen Fall hätten verlieren dürfen.

Kein Aufbäumen im Team

Den Berlinern fehlte in den folgenden Minuten einfach das Mittel, um den Schock abzulegen und wieder in die Partie zu finden. Drei starke Minuten der Hausherren hatten gereicht, um das Spiel zu entscheiden. Der Fußball blieb niveauarm, was in Augsburg wirklich niemanden interessieren dürfte – zumindest in diesem Spiel.

Als dann Ndjeng nach schönem Konter auch noch das 3:0 erzielte, war das Debakel für die Berliner perfekt und ganz nebenbei hatte der Aufsteiger beim Debüt von Rahhagel erstmals in der Liga drei Tore erzielt und damit den höchsten Bundesliga-Sieg in der Vereinshistorie eingefahren.

Ob es für die Hertha im kommenden Spiel gegen Werder Bremen nostalgisch angehauchte Geschenke aus dem norddeutschen Raum geben könnte, darf bezweifelt werden. Und so ist das Dutzend der sieglosen Spiele für Berlin ein Fakt und ein Ende nicht in Sicht. Ob Rehhagel die richtige Wahl war, dürfte in den kommenden Wochen eine der spannenden Fragen der Liga werden.

sportal.de / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(