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2. Bundesliga: In letzter Minute: St. Pauli rettet Punkt in Sandhausen

Lange sah es nach einem 0:0 aus, dann fielen doch noch Tore. Im ersten Montagabendheimspiel der Vereinsgeschichte verpasst der SV Sandhausen aber den Sieg, weil ein Einwechselspieler für den Gast aus St. Pauli trifft.

2. Liga: St. Pauli jubelt

Hamburger Jubeltraube: Die Spieler des FC St. Pauli nach dem Ausgleichstreffer in Sandhausen

Der FC St. Pauli ist im Montagsspiel der 2. Fußball-Bundesliga nicht über ein 1:1 (0:0) beim SV Sandhausen hinaus gekommen. Der eingewechselte Jan-Marc Schneider traf in der 90. Minute zum Ausgleich für die auswärtsstärkste Mannschaft der Liga. Sandhausen war zehn Minuten zuvor durch einen Distanzschuss von Manuel Stiefler in Führung gegangen.

St. Pauli hatte die deutlich besseren Torgelegenheiten und etwas mehr vom Spiel gegen defensiv starke Gastgeber. Beide Teams kommen nach dem Remis vor 8514 Zuschauern im BWT-Stadion am Hardtwald auf 18 Punkte und sind weiterhin im oberen Tabellendrittel.

2. Bundesliga: Beide Clubs mit Selbstvertrauen

Beide Clubs gingen mit dem Selbstvertrauen eines sehr guten Saisonstarts in die Begegnung, mussten im Vorfeld aber auch jeweils kleine Dämpfer vom vergangenen Spieltag verarbeiten. St. Pauli beklagte seit dem 1:1 gegen Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern vor allem den Ausfall von Cenk Sahin, der mit einem Innenbandriss mehrere Wochen fehlen wird. Der SVS patzte beim 0:2 gegen den VfL Bochum und verlor dabei Tim Kister durch die fünfte Gelbe Karte. Noch schwerwiegender aber war der Ausfall von Lukas Höler.

Ohne den verletzten Stürmer fehlte den Gastgebern im ersten Montagabend-Heimspiel der Vereinsgeschichte der mit fünf Treffern torgefährlichste Spieler im Kader. Das machte sich auf dem Platz bemerkbar. In der ersten Halbzeit brachten die Gastgeber nur eine Halbchance zustande, als José Pierre Vunguidica gegen St-Pauli-Keeper Robin Himmelmann einen Schritt zu spät kam (15.). Im zweiten Durchgang vergaben Philipp Förster (51.) und Philipp Klingmann (69.) die besten Gelegenheiten.

Nach dem Rückstand: St. Pauli im Pech

Trotz insgesamt sechs Veränderungen in der Startelf war die Elf von Trainer Kenan Kocak defensiv aber weiterhin so stabil, wie die ganze Saison schon. Die Gäste aus Hamburg taten sich gegen die beste Abwehr der Liga deswegen ebenfalls schwer, hatten aber dennoch die größeren Chancen. Christopher Buchtmann vertändelte nach elf Minuten den Ball, der später verletzt ausgewechselte Bernd Nehrig scheiterte aus kurzer Distanz am starken SVS-Keeper Marcel Schuhen (44.). Nach dem Rückstand hatte St. Pauli Pech, dass Schiedsrichter Markus Schmidt nach einem Foul an Jeremy Dudziak nicht auf Elfmeter entschied (83.).

tim / DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.