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2. Bundesliga: Karlsruhe und Düsseldorf patzen

Im Spitzenspiel schlägt Braunschweig Düsseldorf durch ein spätes Tor und klettert auf Platz drei der Tabelle. Aufstiegskonkurrent Karlsruhe verspielt in Berlin wichtige Punkte, bleibt aber Zweiter.

Berlins Sebastian Polter machte mit seinem Treffer zum 2:0 die Hoffnungen des KSC zunichte

Berlins Sebastian Polter machte mit seinem Treffer zum 2:0 die Hoffnungen des KSC zunichte

1. FC Union Berlin - Karlsruher SC 2:0

Der 1. FC Union Berlin hat dem Karlsruher SC nach acht Spielen in der 2. Bundesliga wieder eine Niederlage zugefügt. Der Tabellenzweite aus Baden unterlag in Berlin mit 0:2 (0:1), bleibt aber vorläufig auf Position zwei. Die Treffer für die Unioner, die seit vier Partien unbesiegt sind, erzielten an der Alten Försterei Christopher Quiring (2. Minute) und Sebastian Polter (72.). Berlin verbesserte sich nach dem sechsten Saisonsieg auf Platz neun.

Union erwischte durch das frühe Tor des neu ins Team gekommenen Quiring einen Blitzstart. Nur sechs Minuten später traf Steven Skrzybski für die druckvoll beginnenden Berliner den Pfosten. Danach entwickelte sich die Partie ausgeglichen. Die Badener verzeichneten 60 Prozent Ballbesitz im ersten Durchgang, ohne die Feldvorteile effektiv zu nutzen. Auch in der zweiten Halbzeit mühte sich der KSC gegen die gut stehende Union-Defensive. Nach einem Konter köpfte Polter mit seinem siebten Saisontreffer das 2:0 für die "Eisernen".

Eintracht Braunschweig - Fortuna Düsseldorf 2:1

Durch ein Tor von Benjamin Kessel in der Nachspielzeit hat Eintracht Braunschweig das Spitzenspiel gegen Fortuna Düsseldorf gewonnen. Dank des 2:1 (0:0)-Sieges überholte der Erstliga-Absteiger die Gäste in der Tabelle und kletterten auf Rang drei. Die Braunschweiger Führung durch Havard Nielsen (67. Minute) hatte Ben Halloran (68.) ausgeglichen, bevor Kessel der späte Siegtreffer gelang (90.+2).

Beide Mannschaften lieferten sich eine intensive Partie mit späten Höhepunkten. Bis zum Treffer von Nielsen gab es keine guten Einschussmöglichkeiten. Die mit drei neuen Mittelfeldspielern auflaufenden Braunschweiger und die Fortuna hatten ihre Stärken in der Defensivarbeit. Erwin Hoffer, der für Toptorjäger Charlison Benschop in der Startelf der Fortuna spielte, bewegte sich viel, konnte sich aber nicht durchsetzen und wurde durch den ebenfalls glücklosen Niederländer ersetzt. Erst nach etwas mehr als eine Stunde wurde die Partie turbulenter und unterhaltsamer. Zunächst brachte Nielsen mit seinem achten Saisontor nach schöner Vorarbeit von Mirko Boland die Braunschweiger in Führung, ehe Halloran praktisch im Gegenzug mit einem Abstauber den Ausgleich erzielte. Die Braunschweiger drückten weiter und wurden durch Kessel belohnt.

SpVgg Greuther Fürth - VfL Bochum 0:0

Die SpVgg Greuther Fürth und der VfL Bochum haben nach Wochen voller Rückschläge den nächsten Dämpfer kassiert. Durch ein torloses Unentschieden im direkten Duell rutschten die beiden punktgleichen Teams in der Tabelle weiter nach hinten auf die Ränge elf (Bochum) und zwölf (Fürth). Damit müssen der VfL und die Franken ihren Fokus weiter auf den Abstiegskampf richten: Der Vorsprung auf Relegationsrang 16 und damit den TSV 1860 München beträgt bei einem mehr ausgetragenen Spiel noch sieben Zähler. Dabei hätten die Gastgeber schon in der 6. Minute fast die Führung bejubeln können, aber Johannes Wurtz schoss eine Hereingabe von Niko Gießelmann aus kürzester Distanz frei stehend am Tor vorbei. Kurz vor der Pause hatte Bochums Anthony Losilla das 1:0 auf dem Fuß - auch er legte den Ball im Strafraum am langen Pfosten vorbei (43.).

Nach dem Seitenwechsel drängten die Fürther vehement auf das 1:0 und die Bochumer phasenweise komplett in deren Strafraum. Aber weder Robert Zulj (56.) noch Wurtz (64./77.) brachten den Ball ins Tor.

FSV Frankfurt - 1. FC Heidenheim 2:0

Der FSV Frankfurt hat seine Negativserie im eigenen Stadion beendet. Die Hessen gewannen gegen den 1. FC Heidenheim mit 2:0 (1:0) und holten im neunten Heimspiel der Saison den ersten Sieg. Die Treffer für die Gastgeber erzielten Zlatko Dedic (28. Minute) und Mario Engels (55.).

Der FSV Frankfurt kontrollierte die Partie in der ersten Halbzeit und hatte deutlich mehr Torchancen als der Aufsteiger aus Heidenheim. Innenverteidiger Hanno Balitsch traf nach einem Eckball den Pfosten (10.), Engels aus acht Metern den gegnerischen Torhüter (20.). Kurz danach staubte Dedic aus kurzer Distanz zum 1:0 ab. Auch in der zweiten Hälfte bestimmte der FSV die Partie und erzielte nach einem Konter durch Engels aus spitzem Winkel das 2:0. Danach traf Dedic in der 70. Minute nur die Latte und verpasste ein höheres Resultat. Heidenheim wartet bereits seit vier Spielen auf einen Sieg.

car/DPA / DPA

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