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2. Bundesliga: Fürth nähert sich Aufstieg nur langsam

Paderborn hatte gepatzt, da hätte Fürth einen großen Schritt Richtung 1. Liga machen können. Doch die Franken kamen beim 0:0 in Ingolstadt nicht recht voran. Bitter: Djurdjic verschoss einen Elfmeter.

Die SpVgg Greuther Fürth muss für die angepeilte Rückkehr in die Fußball-Bundesliga noch zulegen. Der Zweitligist aus Franken kam am Montagabend im Bayern-Derby beim FC Ingolstadt nicht über ein torloses Remis hinaus und konnte daher den Patzer des Aufstiegsrivalen SC Paderborn kaum nutzen.

Mit 50 Zählern liegt der Tabellenzweite fünf Spiele vor dem Saisonende weiterhin nur knapp vor den Ostwestfalen (49), die am Freitag gegen Fortuna Düsseldorf verloren hatten. Nur vier Punkte entfernt befindet sich der FC St. Pauli in Lauerstellung auf Platz vier. Tabellenführer 1. FC Köln (58) ist kaum noch einzuholen und kann allmählich seine Aufstiegsparty planen.

Özcan verhindert den Big Point

Nach dem 1:0 im Hinspiel waren die Ingolstädter auch diesmal nahe an einer Überraschung. Die Oberbayern dominierten über weite Strecken die Partie, allein Philipp Hofmann (5./10./13. Minute) vergab dreimal aus bester Position. Auch Danny da Costa (3.), Alfredo Morales (34.) und Stefan Lex (48.) zielten etwas zu ungenau.

Das Team von Trainer Frank Kramer präsentierte sich vor 7236 Zuschauern lange zweikampfschwach und lethargisch. Fehlpässe und Unzulänglichkeiten prägten das Spiel des Aufstiegsanwärters. Die mitgereisten Anhänger mussten mehr als eine Stunde warten, bis Niko Gießelmann für größere Gefahr sorgte (61.). FCI-Torwart Ramazan Özcan rettete einen Punkt, als er einen Foulelfmeter von Nikola Djurdjic samt zweimaligem Nachschuss parierte (78.).

dho/DPA / DPA

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