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2. Bundesliga: Kaiserslautern siegt in Frankfurt - Fürth meldet sich zurück

Der 1.FC Kaiserslautern bleibt auf Aufstiegskurs. Die Pfälzer boten beim FSV Frankfurt eine souveräne Vorstellung und siegten 4:0. Auch Fürth und Ingolstadt können daheim wieder gewinnen.

Der 1. FC Kaiserslautern bleibt den Spitzenteams in der 2. Fußball-Bundesliga auf den Fersen. Durch einen klaren 4:0 (3:0)-Sieg beim FSV Frankfurt rückten die Pfälzer am Freitagabend vorerst auf den dritten Tabellenplatz. Bei strömendem Regen trafen in einer kuriosen Partie Mo Idrissou (3. Minute, Foulelfmeter), Chris Löwe (40.), Karim Matmour (45.+ 2., Handelfmeter) und Simon Zoller (60.) für den unter Trainer Kosta Runjaic noch unbesiegten Aufstiegskandidaten.

Vor 5000 mitgereisten Pfälzer Fans ging der FCK früh in Führung. Idrissou verwandelte nach einem Foul von FSV-Torwart Patric Klandt an Matmour den fälligen Strafstoß. Eine Viertelstunde später machte es Klandts Gegenüber Tobias Sippel nach einem Rempler an Nikita Rukavytsya besser und hielt den von FSV-Kapitän Björn Schlicke schwach geschossenen Elfmeter.

Die Hessen mühten sich danach um Anschluss, vergaben aber durch Michael Görlitz ihre beste Gelegenheit (29.). Stattdessen war es der FCK, für den Verteidiger Löwe die Führung per Freistoß ausbaute. Kurz vor der Pause zeigte Schiedsrichter Guido Winkmann vor 10.102 Zuschauern erneut auf den Punkt, Matmour traf zum 3:0. Nach einem schnellen Konter stellte Zoller schließlich den 4:0-Endstand her.

Fürth wieder auf dem Vormarsch

Die SpVgg Greuther Fürth hat ihre Auszeit in der 2. Fußball-Bundesliga beendet und sich im Aufstiegsrennen endgültig zurückgemeldet. Nach zuletzt zwei Heimniederlagen bezwangen die Franken am Freitag den SC Paderborn mit 3:0 (2:0) und rückten damit zumindest bis Samstag auf den zweiten Platz vor. Zoltán Stieber per Doppelpack (30. Minute/83.) und Ognjen Mudrinski (34.) trafen für die Hausherren. Paderborn, das auch noch Mario Vrancic und Thomas Bertels mit Roten Karten verlor, musste nach vier Spielen wieder eine Niederlage hinnehmen.

Die Gäste zeigten in der Anfangsphase eine ansprechende Leistung und hatten mit einem schnell ausgeführten Freistoß (8.), den Fürths Torwart Wolfgang Hesl erst im Nachgreifen fassen konnte, auch die erste gute Gelegenheit. Mit dem Doppelpack nach einer halben Stunde stellten die Franken dann aber die Weichen auf Sieg.

In Halbzeit zwei bemühte sich Paderborn noch einmal, mit der Hinausstellung von Vrancic (grobes Foulspiel/74.) und Bertels (Schiedsrichter-Beleidigung) war die Partie aber entschieden. Stieber machte dann alles klar.

Hasenhüttl siegt bei Wiedersehen mit Ex-Club

Fußball-Zweitligist FC Ingolstadt kann doch noch daheim gewinnen. Die Oberbayern bezwangen am Freitag den VfR Aalen mit 2:0 (1:0) und bescherten ihrem neuen Trainer Ralph Hasenhüttl damit ausgerechnet gegen dessen Ex-Club den ersten Heimdreier. Offensivkraft Caiuby (20. Minute) mit einem Schuss aus knapp 20 Metern sowie Christian Eigler (51.) machten den Dreier nach zuletzt drei Heimpleiten klar. Die Oberbayern setzten mit dem Erfolg den positiven Trend unter Hasenhüttl fort und verließen erst einmal den letzten Tabellenplatz.

Ohne Coach Stefan Ruthenbeck, der aufgrund eines Trauerfalls in der Familie nicht mit nach Ingolstadt gereist war, blieben die Gäste ungewohnt blass. Nach der Führung durch Caiuby hatte Ingolstadt nur eine Minute später die nächste Großchance, als Moritz Hartmann nur die Querlatte traf (21.). Auch nach der 2:0-Führung blieben die Ingolstädter gefährlich. Eigler traf allerdings nur den Pfosten (64.). Am Ende stand ein hoch verdienter Sieg.

kng/DPA / DPA

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