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2. Bundesliga: KSC kassiert dritte Niederlage in Folge

Nach zwei Niederlagen in Folge wählte KSC-Trainer Rainer Scharinger im Spiel gegen den FSV Frankfurt eine offensive Taktik und wurde dafür vom Gegner bitter betraft. Vier Tore schenkte der FSV dem Gastgeber ein und verließ dadurch die Abstiegsränge.

Der FSV Frankfurt hat mit seinem ersten Saisonsieg die Abstiegszone in der 2. Bundesliga verlassen. Die Hessen gewannen beim Karlsruher SC verdient 4:0 (2:0). Nach der dritten Niederlage hintereinander wächst dagegen die Unruhe bei den weiter abrutschenden Badenern.

Karim Benyamina (6./31. Minute), Zafer Yelen per Foulelfmeter (53.) und der ehemalige Karlsruher Macauley Chrisantus (77.) erzielten vor 12.062 Zuschauern im Wildparkstadion die Tore für die meist tonangebenden Gäste.

Scharinger mit der falschen Entscheidung

KSC-Trainer Rainer Scharinger hatte gegen den bisherigen Tabellen-15. die Offensive verstärkt, was sich bitter rächte. Statt wie bislang auf eine Doppel-Sechs zu setzen, bot er in Timo Staffeldt nur einen Abräumer vor der Vierer-Abwehrkette auf. Die Hereinnahme von Anton Fink als Sturmpartner von Klemen Lavric zahlte sich nicht aus.

Die Karlsruher konnten einige gute Möglichkeiten in der zweiten Halbzeit nicht verwerten. Zudem scheiterten sie mehrfach am glänzenden FSV-Keeper Patric Klandt. Die zuvor nur zweimal erfolgreichen Frankfurter nutzten ihre Chancen konsequent und bestimmten das Geschehen vor allem vor der Pause weitgehend.

sportal.de / sportal

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