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2. Bundesliga: Später Elfmeter rettet Düsseldorf gegen Frankfurt

Mit einem späten und sehr umstrittenen Foulelfmeter hat Fortuna Düsseldorf ein 1:1 gegen Eintracht Frankfurt gerettet. Vor dem Spiel war die Mannschaft von Norbert Meier wegen der vielen Strafstöße kritisiert worden - dann fiel Timo Furuholm, und Schiedsrichter Dr. Felix Brych zeigte auf den Punkt...

1:1 trennten sich Fortuna Düsseldorf und Eintracht Frankfurt im Zweitligaspitzenspiel am Montagabend. Ein Tor von Benjamin Köhler hatte die Gäste Mitte der zweiten Hälfte in Führung und an die virtuelle Tabellenspitze gebracht. Aber ein Elfmeter in der letzten Spielminute wurde von Jens Langeneke zum Ausgleich verwandelt. Für Fortuna war es das fünfte Spiel ohne Sieg - eine Serie, wie sie die Elf von Norbert Meier seit Herbst 2010 nicht mehr erleben mussten.

Meier hatte sich dank seiner exzellenten Arbeit in den letzten Jahren vom Negativimage befreit, das ihm seit seiner Schauspieleinlage gegen Albert Streit 2005 angehaftet hatte. Dafür waren die vielen Elfmeter, die seine Spieler in dieser Saison herausholten,  zuletzt ins Visier der Konkurrenz geraten. Den Punkt gegen Frankfurt hatte sich seine Mannschaft in einem guten Spiel verdient, aber die Art und Weise, in der er zustande kam, wird die Debatten um die Fairness der Rheinländer weiter anheizen.

In einem Spiel, das auf taktisch hohem Niveau stand, aber (vielleicht auch deshalb) wenige Torraumszenen vor der Pause bereitgehalten hatte, traf Köhler nach einem präzisen Anspiel von Alex Meier in der 69. Minute mit einem schönen Linksschuss in die rechte Torecke. Meier hatte sich zuvor gut gegen Tobias Levels behauptet und Köhler sich clever in die Schnittstelle zwischen Jens Langeneke und Sascha Dum bewegt.

Kein Schwegler, kein Lambertz

Dum spielte als Ersatz für den verletzen Johannes van den Bergh. Norbert Meier ersetzte außerdem den gesperrten Andreas Lambertz im Mittelfeld durch Adam Matuschyk. Armin Veh änderte seine Startelf im Vergleich zum Sieg über Braunschweig nur auf einer Position und stellte Anderson in der Innenverteidigung für den verletzten Martin Amedick auf.

Nach den Siegen von Fürth und St. Pauli am Vortag kam dem Gipfeltreffen in der Düsseldorfer Arena, in der die Eintracht übrigens noch nie zuvor gastiert hatte, eine besondere Bedeutung zu - als ob ein Spiel zwischen dem Ersten und dem Zweiten der Tabelle solche noch gefehlt hätte.

Angesichts dieser Brisanz agierten beide Mannschaften vor allem um Geschlossenheit bedacht und ließen vor der Pause kaum Chancen zu. Meier sprang knapp an einer Linksflanke von Matthias Lehmann vorbei, und Maximilian Beister scheiterte aus kurzer Distanz an Oka Nikolov, das war es im Wesentlichen.

Köhlers vermeintlicher Siegtreffer

Nach dem Wechsel wurde das temporeiche Spiel zielstrebiger in Richtung Strafräume geführt. War Frankfurt zunächst die aktivere Elf gewesen und hatte auch kurz nach Wiederanpfiff in Person von Karim Matmour eine gute Gelegenheit vergeben, so war die Fortuna gerade etwas besser ins Spiel gekommen und hatte durch Beister einen weiteren Abschluss versetzt. Doch inmitten der anhebenden Düsseldorfer Dominanz traf Köhler zum 0:1.

Nachdem Thomas Bröker zehn Minuten vor Schluss den Pfosten getroffen und Sebastian Rode einen Kopfball Langenekes von der Torlinie geköpft hatte, schien die Fortuna vor der zweiten Heimniederlage in Folge in der 2. Liga zu stehen - aber Andersons vermeintlicher Zupfer gegen den eingewechselten Furuholm wurde von Schiedsrichter Dr. Brych nach Rücksprache mit seinem Assistenten als elfmeterwürdig angesehen.

Eine sehr harte Entscheidung des schon unter der Woche in die Kritik geratenen Unparteiischen, der Igor de Camargos Faller in Berlin mit Rot gegen Roman Hubnik und Elfmeter gegen Hertha geahndet hatte. Denn ein Kontakt zwischen dem Ex-Düsseldorfer Anderson und Furuholm war - wenn überhaupt - mininal gewesen. Anschließend schlugen die emotionalen Wellen hoch, und Sascha Rösler wurde nach einem Wortgefecht mit Trainer Armin Veh noch vom Platz gestellt.

Es blieb aber beim 1:1, das Fortuna Düsseldorf an der Spitze der 2. Bundesliga hält - aber nur mit einem Punkt Vorsprung auf Frankfurt und Fürth, zwei Zähler vor St. Pauli und Paderborn. Es bleibt also spannend. Das Frankfurter Derby nächste Woche gegen den FSV dürfte jedoch lange nicht so brisant werden wie das heutige Spiel - und Düsseldorfs Gastspiel bei den Löwen wohl auch nicht. Zumindest, wenn es keine Elfmeter gibt.

Daniel Raecke

sportal.de / sportal

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?