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Champions-League-Viertelfinale: ... und darum kommen die Bayern heute weiter

Ein 2:0-Sieg reicht den Bayern gegen Porto zum Einzug ins Champions-League-Halbfinale. Das sollte doch zu schaffen sein. Fünf Gründe, warum der FC Bayern weiterkommt.

Holger Badstuber könnte in die Bayern-Innenverteidigung zurückkehren

Holger Badstuber könnte in die Bayern-Innenverteidigung zurückkehren

In der vergangenen Woche in Porto leisteten sich die Bayern-Abwehrspieler Fehler, wie man sie sonst nur vom HSV kennt. Die Situation für Pep Guardiolas Team ist brenzlig. Nach dem 1:3 im Hinspiel in Porto müssen die Münchner heute (ab 20.45 Uhr im stern-Liveticker) mindestens zwei Tore schießen und dürfen dabei kein Gegentor kassieren.

Denn sollte Porto treffen, müssen es schon mindestens drei eigene Tore sein, um wenigstens in die Verlängerung zu kommen. Besonders gefährlich wären zwei oder mehr Tore für Porto. Dann müsste der deutsche Rekordmeister drei Tore mehr schießen als die Portugiesen.

Die Ausgangslage könnte also besser sein. Dennoch gibt es genügend Gründe, die dafür sprechen, dass der FC Bayern weiterkommt und ins Halbfinale einzieht:

1. Bayern gewann alle CL-Heimspiele

Der FC Bayern ist in dieser Champions-League-Saison zu Hause noch ungeschlagen. In vier Heimspielen erzielten die Münchner 14 Tore und kassierten kein einziges (!) Gegentor.

2. Starke Bilanz gegen portugiesische Teams

Porto, Lissabon und Co. - den Münchnern liegen portugiesische Gegner. Vor allem zu Hause. In zehn Heimspielen verloren die Bayern kein einziges Mal, gewannen acht Spiele. Zweimal gab es ein Remis.

3. Guardiola schied nie im Viertelfinale aus

Ein Scheitern gegen Porto würde Pep Guardiola ein neues Gefühl bescheren: Der Star-Trainer ist noch nie im Viertefinale der Champions League ausgeschieden. Mit Barcelona und dem FC Bayern erreichte er bei fünf Teilnahmen immer mindestens das Halbfinale der Königsklasse.

Pep Guardiolas persönliche Bilanz: Er schied noch nie im Viertelfinale aus

Pep Guardiolas persönliche Bilanz: Er schied noch nie im Viertelfinale aus

4. Es ist doch "nur" ein 2:0

Der FC Porto ist stark, keine Frage. Aber im Idealfall brauchen die Münchner "nur" ein 2:0. Ein Wunder ist also nicht nötig. Schwierig wird die Ausgangslage erst bei einem Gegentor. Thomas Müller appelierte daher an die Geduld und warnte: "Was uns nicht passieren darf, ist, dass wir überdreht ins Spiel gehen und zu viel wollen. Wir dürfen nicht kamikaze nach vorne laufen."

5. Robbens mögliche Rückkehr

Bayerns Chefdribbler Arjen Robben fehlt seit Wochen, sein Ausfall wiegt schwer. Nun gibt es in einigen Medien wilde Spekulationen darüber, der Niederländer könnte gegen Porto wieder auf der Bank sitzen. In den vergangenen Tagen soll er Steigerungsläufe absolviert haben. Klar ist, dass seine Kraft höchstens für 45 Minuten reichen würde. Doch selbst wenn er gar nicht zum Einsatz kommt: Ein Arjen Robben auf der Bank könnte alleine für die Moral im Team wertvoll sein.

Update von 15.35 Uhr: Arjen Robben und auch Franck Ribéry werden nicht im Kader stehen.

Was glauben Sie, kommen die Bayern gegen Porto weiter?

Felix Haas

Wissenscommunity