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Blackout in Leverkusen: Neu-Nationalkeeper Bernd Leno leistet sich irren Patzer

Böser Aussetzer bei Bernd Leno: Im Spiel gegen Augsburg sollte Leverkusens Keeper eigentlich nur einen Rückpass weiterleiten - und produzierte den wohl schlimmsten Patzer der bisherigen Bundesliga-Saison.

Da war's schon passiert: Leno und der Unglücksball

Da war's schon passiert: Bernd Leno und der Unglücksball

War das ein Blackout? Eine Platzfehler? Oder vielleicht doch die Aufregung? Immerhin war Leverkusens Torwart Bernd Leno erst vor wenigen Tagen als neue Nummer zwei hinter Manuel Neuer ins DFB-Aufgebot gerückt. Zurück auf dem Boden der Bundesliga unterlief dem Keeper im Sonntagsspiel aber prompt ein Patzer, der in keinem Fußball-Jahresrückblick fehlen darf: Nach einem harmlosen Rückpass wollte der Keeper den Ball direkt weiterspielen - und trat stattdessen ins Leere. Der Ball kullerte ins Tor, Augsburg führte 1:0. Und für Leno kam's noch schlimmer: Weil er das Leder leicht berührt hatte, gilt der Treffer als Eigentor.

Kurios: Ausgerechnet Hannovers Ron-Robert-Zieler, den Leno aus dem DFB-Aufgebot verdrängt hat, hatte am Tag zuvor im Spiel gegen Werder Bremen seine wohl beste Saisonleistung gezeigt. Leno dagegen hatte schon unter der Woche in der Champions League gegen Barcelona nicht geglänzt. Im Spiel gegen Augsburg machte Karim Bellarabi mit dem 1:1-Ausgleich den Fehler des Torwarts zwar wenigstens ein bisschen wieder wett - die drückend überlegenen Leverkusener hätten einen Sieg aber verdient gehabt.

car

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