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Bundesliga HSV desaströs gegen Augsburg - Spätes Tor bringt Hoffenheim den Sieg

aaron Hunt vom HSV kniet auf dem Rasen und berührt mit der Stirn den Boden
Am Boden: Aaron Hunt vom HSV
© Stefan Puchner/DPA
Der Hamburger SV hat im Abstiegskampf einen Tiefschlag kassiert. Gegen den direkten Konkurrenten FC Augsburg setzte es eine deutliche Niederlage. Beim Spiel Hoffenheim gegen Frankfurt brachte ein spätes Tor die Entscheidung.

Nach einer empfindlichen Niederlage im Krisenduell der Fußball-Bundesliga in Augsburg ist der Hamburger SV mal wieder auf bestem Weg in die Abstiegsrelegation. Die ideenlosen Hanseaten kassierten am Sonntag ein auch in dieser Höhe verdientes 0:4 (0:2) gegen den FC Augsburg, der dank eines Doppelpacks von Halil Altintop (28./41. Minute) sowie der Tore von Philipp Max (76.) und Raul Bobadilla (85.) den 16. Platz verließ. Genau auf diesem Rang findet sich drei Spieltage vor Schluss ein desolater HSV wieder, dem zum bereits dritten Mal K.o.-Spiele um den Liga-Verbleib drohen. Und die direkte Abstiegszone ist auch nur noch vier Zähler entfernt.

Die entschlossenen sowie nach vielen Enttäuschungen wieder restlos überzeugenden Augsburger haben dagegen die Rettung im Visier. Das Team von Coach Manuel Baum verbesserte sich durch den klaren Erfolg vor 30.660 Zuschauern in der ausverkauften Arena auf den 13. Platz und rangiert damit so weit oben wie seit Mitte März nicht mehr.

TSG 1899 Hoffenheim - Eintracht Frankfurt 1:0

Benjamin Hübner hat 1899 Hoffenheim im Rennen um die direkte Champions-League-Teilnahme einen Last-Minute-Sieg beschert. Mit seinem Kopfballtreffer in der 90. Minute rettete der Abwehrspieler der Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann am Sonntag vor 30 150 Zuschauern einen 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen Pokalfinalist Eintracht Frankfurt. Kurios: Der Matchwinner ist der Sohn von Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner.

Mit dem schmucklosen Arbeitssieg verdrängten die Kraichgauer in der Fußball-Bundesliga Borussia Dortmund eine Woche vor dem Duell um den direkten Platz in der Königsklasse wieder von Rang drei. Hoffenheim ist daheim nun schon seit 16 Ligaspielen ungeschlagen und knackte zudem mit 58 Zählern die Punkte-Bestmarke aus der Spielzeit 2008/2009, als es am Ende 55 Punkte waren. "Ein glücklicher Sieg", bekannte 1899-Mäzen Dietmar Hopp.

Für Frankfurt war es fünf Tage nach dem Einzug ins Endspiel des DFB-Pokals die sechste Liga-Auswärtsniederlage in Serie. "Das war ein Lucky Punch, so ist das im Fußball", sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. "Das war natürlich unnötig, vielleicht waren wir zu unsortiert am Schluss", sagte Gäste-Torwart Lukas Hradecky, zuletzt noch Elfmeterheld seines Teams.

tkr/ DPA

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