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Statement zu Spekulationen: Das sagt die Uefa zum möglichen Champions-League-Verbot von RB Leipzig

RB Leipzig hat gute Chancen, sich direkt für die Champions League zu qualifizieren. Trotzdem könnte die Uefa dem Verein laut Regelwerk die Teilnahme untersagen. Gegenüber dem stern hat sich der europäische Fußball-Verband zur Sache geäußert.

RB Leipzig

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Die Uefa hält sich bezüglich eines möglichen Champions-League-Verbots für RB Leipzig bedeckt. Auf Anfrage des stern verwies der europäische Fußballverband nun auf entsprechende Artikel in den Champions-League-Regularien.

"In der Tat gibt es Regeln, die sich auf die Integrität des Wettbewerbs und das Thema der Mehrfach-Eigentümer beziehen", so der Verband in einem schriftlichen Statement. Eine Entscheidung werde aber erst nach Ende der Saison fallen - also wenn die nationalen Verbände ihre entsprechenden Unterlagen eingereicht haben und wenn feststeht, welche Teams sich sportlich qualifiziert haben.

Die "Salzburger Nachrichten" hatten zuvor berichtet, dass die Red-Bull-Teams aus Leipzig und Salzburg bei einer erfolgreichen Qualifikation für die Königsklasse womöglich nicht beide starten dürften.

RB Leipzig und RB Salzburg "formell getrennt"

In den Artikeln 5.01 und 5.02 im "Reglement der UEFA Champions League Zyklus 2015-18, Saison 2016/17" heißt es unter anderem, dass kein Verein, der an einem Uefa-Clubwettbewerb teilnimmt, direkt oder indirekt "auf irgendeine Art und Weise Einfluss auf die Führung, die Verwaltung und/oder die sportlichen Leistungen eines anderen an einem Uefa-Clubwettbewerb teilnehmenden Vereins nehmen". 

Laut "Salzburger Nachrichten" sind die beiden Vereine aus Leipzig und Salzburg formell mittlerweile getrennt. Fraglich ist nun, ob auch die Uefa die Clubs als voneinander unabhängig ansieht. "Ich gehe davon aus, dass sowohl Leipzig als auch Salzburg in der nächsten Saison an einem internationalen Bewerb teilnehmen können", wurde Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund zitiert.

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tim mit Agenturen

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