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Champions League: AS Monaco im Finale

Der AS Monaco hat das Endspiel der Champions League erreicht. In einem hochklassigen Spiel reichte den Franzosen ein 2:2 gegen den FC Chelsea in London. Das Hinspiel hatten sie mit 3:1 gewonnen.

Der AS Monaco greift nach der Krone in der Fußball-Königsklasse. Dank eines 2:2 (1:2) im Halbfinal-Rückspiel beim FC Chelsea London zogen die Monegassen am Mittwochabend verdientermaßen in das Champions-League-Endspiel ein, in dem sie am 26. Mai in Gelsenkirchen auf den FC Porto treffen. Der letztjährige UEFA-Cup-Sieger hatte sich gegen Deportivo La Coruna (0:0/1:0) durchgesetzt.

Hugo Ibarra (45./+2) und Top-Torjäger Fernando Morientes (60.) trafen für den starken Club aus dem Fürstentum, der das Hinspiel mit 3:1 gewonnen hatte und nun in der ArenaAufSchalke seinen ersten Europacupsieg perfekt machen kann. Vor 40 000 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Stamford Bridge hatten Jesper Grönkjaer (22.) und Frank Lampard (44.) den FC Chelsea 2:0 in Führung gebracht.

Chelsea drückte gewaltig aufs Tempo

Gegen die defensiver als erwartet agierenden Monegassen, bei denen Sturm-Ass Dado Prso (Adduktorenblessur) zunächst auf der Reservebank saß, drückte Chelsea sofort gewaltig aufs Tempo. Mjitap Geremi (16.) und Jimmy Floyd Hasselbaink (17.) prüften den bei Flanken unsicher wirkenden Flavio Roma. Gegen Grönkjaers Bogenlampe mit links in den Winkel konnte der AS-Keeper dann aber ebenso wenig ausrichten wie gegen Eidur Gudjohnsens Kopfball (33.), der an die Latte klatschte.

Dann kam Lampards große Zeit: Bei seiner Direktabnahme rettete der auf der Linie starke Roma noch glänzend (36.), nach Doppelpass mit Gudjohnsen traf der Mittelfeldstar dann zum 2:0. Monaco, für das ausgerechnet Morientes zuvor zwei hundertprozentige Chancen (25./41.) ungenutzt ließ, kam aber postwendend zum wichtigen Anschlusstreffer.

Morientes entscheid die Partie

Nach dem Wechsel setzte sich die hochklassige Partie zunächst fort. Grönkjaer (51.) und Lampard (59.) hatten den dritten Treffer für die Hausherren auf dem Fuß. Doch dann war es einmal mehr der von Real Madrid ausgeliehene Morientes, der nach einem feinen Konter zur Stelle war. Mit seinem neunten Treffer im laufenden Wettbewerb zerstörte er alle Hoffnungen des Premier-League-Zweiten und führte den AS Monaco ins erste Europapokal-Endspiel seit dem 1992 mit 0:2 gegen den SV Werder Bremen verlorenen Finale im Cupsieger-Wettbewerb.

DPA / DPA

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