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CHAMPIONS-LEAGUE: Historischer Erfolg für die Schweiz

Der FC Basel hat Champions-League-Geschichte geschrieben. Als erster Schweizer Fußball-Club zog die Mannschaft von Trainer Christian Gross am Dienstag in die Zwischenrunde ein.

Der FC Basel hat Champions-League-Geschichte geschrieben. Als erster Schweizer Fußball-Club zog die Mannschaft von Trainer Christian Gross am Dienstag in die Zwischenrunde ein und schickte den ruhmreichen FC Liverpool mit einem 3:3 (3:0) in den UEFA Cup. Zur Pause führten die Basler im eigenen Stadion nach drei Toren von Julio Hernan (2. Minute) sowie Christian Gimenez (22.) und Thimothee Atouba. Doch dann wurde es nach einem Doppelschlag von Danny Murphy und Vladimir Smicer (60./63.) sowie einem im Nachschuss verwandelten Elfmeter von Michael Owen (84.) noch hochspannend. Das Unentschieden aber reichte den Eidgenossen, um mit einem Punkt Vorsprung vor den Briten die nächste Runde zu erreichen. Platz eins in der Gruppe B belegt der FC Valencia, der sich gegen die punktlosen Russen von Spartak Moskau mit 3:0 durchsetzte.

Polizei nahm Hooligans fest

Schon vor dem Spiel nahm die Basler Polizei 43 Personen vorübergehend fest, vor allem Engländer. Viele der Hooligans, die wegen Sachbeschädigungen verhaftet wurden, waren nach Polizeiangaben stark alkoholisiert. Dennoch blieb es im Verlauf des Abends nach Rundfunkberichten in der Stadt weitgehend ruhig.

In der Gruppe C qualifizierte sich Real Madrid durch ein 1:1 (1:0) bei KRC Genk als Tabellenführer für die Zwischenrunde. Tote erzielte in der 21. Minute das entscheidende Tor. Platz zwei belegt der AS Rom nach einem 1:1 (1:0) gegen AEK Athen, das als Dritter in die dritte Runde des UEFA-Pokals einsteigt.

Spannender Schlussakkord

Im gleichfalls spannenden Schlussakkord der Gruppe D setzte sich Inter Mailand durch ein 2:1 (0:0) gegen das bis dato punktgleiche Ajax Amsterdam durch. Olympique Lyon konnte die Niederländer dennoch nicht von Platz zwei verdrängen; bei Rosenborg Trondheim kamen sie über ein 1:1 (0:0) nicht hinaus - das aber reichte nur zu Rang drei.

Bei der Auslosung der vier Zwischenrunden-Vierergruppen am Freitag wird Borussia Dortmund nicht im Topf der Gruppenersten sein. Der deutsche Meister musste beim AJ Auxerre eine 0:1 (0:0)-Niederlage hinnehmen und sich mit Platz zwei hinter dem punktgleichen Arsenal London begnügen, das sich vom PSV Eindhoven im eigenen Stadion torlos trennte. Auxerre spielt im UEFA-Cup.

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