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Champions League: Lehmann patzt in Chelsea

Das Hammerhalbfinale Arsenal London gegen Real Madrid rückt näher: Während der englische Spitzenreiter trotz Lehmann-Patzer im CL-Viertelfinalhinspiel ein 1:1 beim FC Chelsea erreichte, schickten die "Königlichen" den AS Monaco mit 4:2 nach Hause.

Jens Lehmann steht mit dem FC Arsenal vor dem Einzug ins Halbfinale der Champions League. Trotz eines schweren Patzers des deutschen Nationaltorhüters erreichte der Tabellenführer der englischen Premier League im 157. Londoner Derby beim Lokalrivalen FC Chelsea ein 1:1 (0:0) und schuf damit eine günstige Ausgangsposition für das Viertelfinal-Rückspiel am 6. April. Mit einem Kraftakt stellte Real Madrid die Weichen zum Vorstoß in die Runde der letzten Vier. Der Rekord-Europapokalsieger und Bezwinger des FC Bayern München besiegte in der zweiten Mittwoch-Begegnung AS Monaco mit 4:2 (0:1).

Verdientes Unentscheiden für Arsenal

Die in der Meisterschaft seit 29 Spielen unbesiegten "Gunners" gerieten im Stadion an der Stamford Bridge ausgerechnet durch einen Fehler Lehmanns ins Hintertreffen. Der Ex-Dortmunder brachte in der 53. Minute den Ball außerhalb seines Strafraums nicht unter Kontrolle und ermöglichte Aidur Gudjohnsen damit den Führungstreffer für die "Blues". Doch bereits sechs Minuten später gelang Robert Pires per Kopfball der Ausgleich für Arsenal, das im vierten Saison-Duell mit dem Londoner Rivalen erstmals nicht als Sieger den Platz verließ. Nach einer Gelb-Roten Karte gegen Marcel Desailly musste Chelsea die letzten sieben Minuten mit zehn Spielern auskommen.

Real erst in der zweiten Halbzeit königlich

Mit Ronaldo ist bei Real Madrid auch der Erfolg zurückgekehrt. Der brasilianische Weltmeister wirkte nach dreiwöchiger Verletzungspause erstmals wieder im Team der "Königlichen" mit, das nach großen Anlaufschwierigkeiten einen glücklichen Erfolg gegen die Monegassen errang. Danach hatte es zur Pause allerdings noch nicht ausgesehen. Sebastien Squillaci bestrafte in der 43. Minute einen der zahlreichen Aussetzer der Real-Abwehr mit dem 0:1.

Die in nationalen Wettbewerben zuletzt zwei Mal geschlagenen Madrilenen kamen erst im zweiten Durchgang durch einen Kopfball von Abwehrspieler Francisco Pavon (51.) zum Ausgleich. In der Schlussphase verhalfen Zinedine Zidane (70.), Luis Figo (77.) und Ronaldo (81.) dem spanischen Rekordmeister doch noch zu einem beruhigenden Tore-Polster, ehe ausgerechnet der frühere Real- Angreifer Fernando Morientes AS Monaco in der 83. Minute noch einmal heranbrachte.

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