HOME

Champions League: Werder eiskalt erwischt

Nach nicht einmal acht Minuten lag der Ex-Meister gegen Panathinaikos Athen mit 0:2 zurück. Am Ende unterlagen die Bremer unglücklich mit 1:2. Das Achtelfinale ist für Werder nach der zweiten Niederlage jetzt in weite Ferne gerückt.

Mit einem klassischen Fehlstart hat Werder Bremen seine Chancen in der Champions League fast schon verspielt. Beim gleichfalls mit einer Pleite in die Fußball-Königsklasse gestarteten Panathinaikos Athen kassierten die Hanseaten vor 40.000 Zuschauern eine dumme 1:2 (1:2)-Niederlage und verloren überdies Stürmer Ivan Klasnic, der in der 86. Minute die Gelb-Rote Karte sah. Die Hanseaten rutschten mit null Punkten ans Tabellenende der Gruppe C, die vom FC Barcelona angeführt wird. Barca, das mit einem Sieg in Bremen gestartet war, gewann auch gegen Udinese Calcio mit 4:1.

Ein äußerst zweifelhafter Foulelfmeter (5.), den Naldo an Sandor Torghelle verursacht haben sollte, leitete die zweite Bremer Pleite ein. Geschockt und übernervös kassierte der Bundesliga-Dritte nur drei Minuten später das 0:2, das Evangelos Mantzios kaltschnäuzig erzielte. Nach einem beherzten Sturmlauf schaffte Miroslav Klose (41.) den Anschlusstreffer. Doch auch die Einwechslung von Joker Nelson Valdez, der neben Klose und Klasnic stürmte, und des offensiven Aaron Hunt brachte die Wende gegen den schwach in die Saison gestarteten griechischen Vizemeister nicht mehr.

"Total verschlafen"

"Die ersten zehn Minuten haben wir total verschlafen", sagte Tim Borowski. "Danach haben wir uns so viele Chancen erarbeitet und nutzen sie nicht. Ärgerlich." Schon nach acht Minuten standen Werder und die mit Christian Schulz für den angeschlagenen Jelle van Damme wieder neu formierte Abwehr mit dem Rücken zur Wand und die zurückhaltende Marschrichtung von Trainer Thomas Schaaf war komplett über den Haufen geworfen. Einen harmlosen Zweikampf mit Naldo nutzte Torghelle in der fünften Minute zu einer theatralischen Flugeinlage, auf die der französische Schiedsrichter Eric Poulat hereinfiel. Den Elfmeter verwandelte Gonzalez knallhart.

"Klar, dass der Schiedsrichter damit das Spiel beeinflusst hat", meinte Geschäftsführer Klaus Allofs. Doch es kam noch dicker für sein Team - und speziell für Frank Baumann, der nach einem Spiel Auszeit wieder anstelle von Daniel Jensen dabei war. Der Kapitän leitete in der achten Minute mit einem Ballverlust den zweiten Nackenschlag ein, den Mantzios Werder mit einem prächtigen Rechtsschuss versetzte.

Werder im Abschluss glücklos

Trainer Thomas Schaaf schüttelte entsetzt den Kopf und wandte sich an der Seitenlinie mit Grausen. "Wir wollen wieder für positive Zeichen sorgen", hatte er angekündigt. Stattdessen kamen Gedanken an das Debakel gegen Olympique Lyon auf. Aber Bremen kämpfte, legte die übergroße Nervosität ab und nahm angetrieben von Johan Micoud und Torsten Frings das Heft in die Hand. Chancen ergaben sich vor allem für Klasnic und Klose, dem der verdiente Anschlusstreffer aber erst vier Minuten vor der Halbzeit nach Pass von Micoud gelang.

Athens Keeper Mario Galinovic hatte die Fingerspitzen am Ball und in dieser Szene Pech. Mit allerlei Unsicherheiten hatte er sich zuvor allerdings als Achillesferse der Griechen präsentiert. Darauf spekulierten die Bremer bei ihrer Aufholjagd, die bei Gonzalez' Pfostenkracher (49.) schon hätte zu Ende sein können. Glück hatten die Bremer noch einmal, als wieder der Argentinier nur die Latte traf (68.). Auf der anderen Seite versuchten die Bremer alles, aber das Pech klebte ihnen an den Stiefeln. So auch Hunt, Klasnic und Patrick Owomoyela, die in der 80. Minute nacheinander scheiterten.

Michael Rossamann/DPA / DPA

Wissenscommunity

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?