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EM 2016: Nicht gelöscht: Der Flitzer hat sein Selfie mit Ronaldo noch

Ein unbekannter Flitzer hat nach dem Spiel gegen Österreich ein Selfie mit Ronaldo gemacht. Danach hieß es, die Ordner würden das Foto löschen. Doch das ist nicht geschehen - hier ist der Beweis.

Cristiano Ronaldo macht mit einem Fan nach dem Spiel gegen Österreich ein Selfie auf dem Platz

Sehr zuvorkommend: Cristiano Ronaldo lässt einen Fan auf dem Rasen ein Selfie machen und hält sogar noch die Ordner zurück

Manchmal ist alles gar nicht so schlimm wie gedacht. Cristiano Ronaldo hatte gegen Österreich einen wirklich miesen Tag erwischt. Der portugiesische Superstar von Real Madrid konnte am Samstag keine seiner zahlreichen Torchancen verwandeln, am Ende vergab er sogar noch einen Strafstoß. Eine Schmach.

Doch nach dem Spiel ließ er sich nichts von seiner schlechten Laune anmerken. CR7 ist eben nicht nur eitel und launisch, sondern hat, Gott sei Dank, auch einen guten Kern. Zumindest liegt diese Vermutung nahe, wenn man sich Ronaldos Verhalten gegenüber einem Anhänger anschaut, der verbotenerweise auf das Spielfeld gerannt war, um den Star zu umarmen und ein Selfie mit ihm zu machen. Die Ordner waren schon zur Stelle, um den jungen Mann abzuführen, doch Ronaldo hielt sie zurück, um sich geduldig fotografieren zu lassen. 

Mehmet Scholl setzt Gerücht in die Welt

Nach dieser Szene vermutete ARD-Experte Mehmet Scholl, die eifrigen Stadion-Mitarbeiter hätten das Bild gelöscht. Warum auch immer. Daraus entstand prompt das hartnäckige Gerücht von bösen Ordnern und einem bemitleidenswerten Ronaldo-Anhänger, den man kaltherzig um sein größtes Geschenk gebracht hätte.

Doch jetzt gibt es Entwarnung: Das Bild wurde nicht gelöscht! Ein österreichischer Fußballclub war es, der den Beweis erbracht hat. Eine Delegation des Wolfsberger ACs war ebenfalls bei dem Spiel im Pariser Prinzenpark und traf den Ronaldo-Fan danach zufällig in der U-Bahn. Dort präsentierte der stolze Flitzer das Bild auf seinem Handy. Ein Bild vom Bild posteten die investigativen Österreicher jetzt auf Twitter. Wir können also alle durchatmen.

Und die Moral von der Geschichte? Ronaldo ist offensichtlich nicht ganz so arrogant, wie gemeinhin angenommen. Die Ordner bei der EM 2016 sind nicht so fies wie gedacht und es gibt tatsächlich glückliche Ronaldo-Fans, die ihren Star vergöttern.

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