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Bundesliga Corona-Alarm beim FC Bayern: Jetzt auch Sané und Upamecano infiziert

Leroy Sané entschuldigt sich für eine misslungene Aktion und wird in der Halbzeitpause ausgewechselt
Fällt wegen einer Coronainfektion für den Bundesliga-Rückrundenstart gegen Gladbach aus: Bayern-Stürmer Leroy Sané
© Imago
Die Corona-Welle erfasst den FC Bayern immer mehr. Zuletzt hatte es Hernández und Nianzou erwischt, nun haben sich auch Stürmer Leroy Sane und Abwehrmann Dayot Upamecano mit dem Virus infiziert.

Nach dem Neujahrs-Schreck um Malediven-Urlauber Manuel Neuer hat sich der Corona-Alarm beim FC Bayern München zum Trainingsstart weiter verschärft. Am Montagabend hatten die Franzosen Lucas Hernández und Tanguy Nianzou nach positiven Tests die Zahl der mit dem Virus infizierten Profis beim Fußball-Herbstmeister auf zunächst sechs erhöht. Am Dienstag bestätigte sich dann auch bei Nationalspieler Leroy Sané und Abwehrmann Dayot Upamecano das positive Testergebnis.

Bei Sané und Upamecano sowie bei Josip Stanisic hatte es Montag zunächst geheißen, die Diagnostik sei "noch nicht abgeschlossen". Am Dienstagnachmittag gab der Rekordmeister dann auf Twitter die bestätigten Infektionen der beiden Leistungsträger bekannt. Trainer Julian Nagelsmann wird die Bundesliga-Rückrunde am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach nach jetzigem Stand mit einem Rumpfaufgebot seines Luxuskaders eröffnen müssen.

Am Neujahrstag hatten die Bayern die Urlaubs-Infektionen von Kapitän Neuer, Kingsley Coman (Dubai), Corentin Tolisso (Frankreich) und Omar Richards sowie von Co-Trainer Dino Toppmöller vermeldet. Weltmeister Hernández verbrachte ebenfalls den Urlaub auf den Malediven und ist nun dort in Quarantäne. Den ursprünglich für Sonntag geplanten Trainingsstart hatten die Bayern nach dem Corona-Ausbruch um einen Tag verschoben. Die grassierende Omikron-Welle könnte für die Bayern die wohl größte Stolperfalle zu Beginn des neuen Jahres darstellen.

Immerhin war bei der Übungseinheit am Montagmorgen ein prominenter Rückkehrer dabei: Nationalspieler Joshua Kimmich konnte nach seiner Covid-19-Infektion mit anschließenden Lungenproblemen wieder loslegen. Auch der vor Weihnachten verletzte Leon Goretzka stand wieder auf dem Platz. Der Mittelfeldspieler trainierte aber nach dem Aufwärmen individuell mit Serge Gnabry.

Zwei Monate nach seinem letzten Einsatz im Bayern-Trikot scheint bei dem inzwischen geläuterten Impfzauderer Kimmich auch angesichts der Personalnot sogar ein Einsatz im Klassiker gegen Gladbach möglich. "Er kommt stark zurück", hatte Nagelsmann bereits zum Hinrundenende voller Überzeugung versichert, als sich Kimmichs Zwangspause wegen Infiltrationen der Lunge weiter verzögert hatten.

kng DPA

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