HOME

FC Bayern München: Wirbel um vergoldetes Steak: Ribéry pöbelt mit obszönen Worten gegen Kritiker

Ein vergoldetes Steak sorgt weiter für heftigen Streit: Bayern-Star Franck Ribéry hatte einen Clip gepostet, in dem er das extravagante Mahl serviert bekommt. Das rief Kritik hervor. Jetzt wehrt sich der Fußballprofi dagegen.

Besonderes Essen: Franck Ribéry verdrückt ein Gold-Steak im Wert von 1200 Euro

Franck Ribéry galt schon immer als recht impulsiv. Der französische Fußballprofi ist bekannt dafür, dass er auf und neben dem Platz gern mal Backpfeifen an Gegenspieler oder Journalisten verteilt oder nachtritt. Oft hat er sein Temperament nicht im Griff - so wie jetzt wieder. Diesmal ging er seine vermeintlichen Gegner aber nicht körperlich, sondern verbal an. In zwei Tweets teilte der Bayernstar deftig gegen Kritker und Journalisten aus: 

"Beginnen wir mit den Neidern und Hatern, die durch ein löchriges Kondom entstanden sein müssen: F**** eure Mütter, eure Großmütter und euren gesamten Stammbaum. Ich schulde euch überhaupt nichts, meinen Erfolg habe ich vor allem Gott zu verdanken, mir selbst und meinen Vertrauten, die an mich geglaubt haben", geht die unflätige Botschaft weiter. "An alle anderen: Ihr wart nicht mehr als kleine Steinchen in meinen Schuhen."

Grund für die Pöbelei ist ein Ribeye-Steak am Knochen, das mit Blattgold verziert ist und 1200 Euro gekostet haben soll (1000 Euro für das Blattgold). Ribéry hatte das Steak am Mittwochabend im Restaurant "Nusr-Et" während seines Urlaubs in Dubai bestellt. Auf seinem Instagram-Account hatte er einen kurzen Clip gepostet, wie ihm das Steak serviert und zerteilt wird.

Der Clip rief besonders in Frankreich in den sozialen Medien wie in der Presse Kritik hervor. Aber auch in Deutschland wurde das Posting kritisch kommentiert. Die "Bild"-Zeitung ließ ihre Leser sogar online abstimmen. Rund 60 Prozent der über Hunderttausend abgegebenen Stimmen bewerteten das Verspeisen des vergoldeten Steaks und den Clip darüber als "überflüssige Protz-Reaktion".

Franck Ribéry kritisiert "Pseudo-Journalisten"

In einem zweiten Tweet vom Samstag kritisierte Ribéry die "Pseudo-Journalisten", der im Tonfall nicht mehr so derb ist: 

"Und nun zu den Pseudo-Journalisten, die mich und meine Taten ständig kritisieren (jüngstes Beispiel: der Preis meines Essens) Wenn ich etwas spende (man hat mich gelehrt zu spenden, denn ich verdiene sehr viel), warum berichten die nationalen Medien nicht darüber? Nein, sie berichten lieber über meine Familienferien, überprüfen genau was ich mache, was ich esse etc. Oh ja, für diese Belanglosigkeiten seid ihr zur Stelle."

Zuvor hatte sich bereits Ehefrau Wahiba Ribéry via Instagram zu Wort gemeldet. Sie postete die schriftliche Attacke eines Unbekannten (übersetzt: "Es ist eine Schande, ein Steak für 1200 Euro zu essen, bei all der Armut") und schrieb dazu: "Das ist nur ein Beispiel von den Nachrichten, die ich bekommen habe. Macht euch keine Sorgen, uns geht's gut. Wir sind erfreut zu sehen, dass ihr uns bis in die Küche verfolgt. Ich erspare euch den Rest, ich bin kurz vorm Erbrechen, glaubt mir. Armes Frankreich, dass es so viele Idioten und Arschlöcher gibt!"

jum/tis

Wissenscommunity