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Bayerns Offensiv-Star: Ribéry: Deutscher werden? "Warum nicht"

Franck Ribéry kann sich vorstellen, Deutscher zu werden. Er fühlt sich wohl, mag die Mentalität. Seinen Sohn empfiehlt er sogar für die Nationalmannschaft.

Franck Ribery fühlt sich in Deutschland wohl - und kann sich vorstellen, Deutscher zu werden

Franck Ribery fühlt sich in Deutschland wohl - und kann sich vorstellen, Deutscher zu werden

Bayern-Star Franck Ribéry (31) kann sich auch nach dem Ende seiner Karriere als Profi-Fußballer ein Leben in seiner Wahl-Heimat München vorstellen. "Weil ich ein gutes Gefühl in Deutschland habe", sagte der Franzose der "Bild"-Zeitung. Der Mittelfeldspieler steht seit 2007 beim deutschen Fußball-Rekordmeister unter Vertrag und fühlt sich in München heimisch. "Ich habe ein sehr schönes Haus gekauft, wir leben die deutsche Mentalität. Ich mag das", sagte Ribéry.

Auf die Frage, ob er sogar die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen wolle, antwortete Ribéry: "Warum nicht?" Im deutschen Nationalteam könnte er allerdings auch dann nicht spielen, da er bereits Pflichtspiele für Frankreichs Auswahl bestritten hat und die Regeln des Weltverbands in diesem Fall Einsätze für eine andere Nation verbieten. Kein Zurück gibt es für Europas Fußballer des Jahres von 2013 in jedem Fall in die französische Nationalmannschaft. "Das alles ist endgültig vorbei", sagte er. Ribéry hatte wegen einer Verletzung die WM 2014 verpasst und fühlte sich in seinem Heimatland immer wieder verkannt und ungerecht behandelt.

Für seine Kinder sieht Ribery eine Zukunft in Deutschland. "Meine Kinder sind gut in der Schule, haben deutsche Freunde. (...) Und mein Sohn Saif ist in Deutschland geboren. Er kann sogar mal für Deutschland spielen...".

"Fußballer-Liebe" zu Robben

Der Franzose sprach im Interview auch über sein Verhältnis zu Arjen Robben. Zuletzt hatte Ribery seinem Teamkollegen nach seinem Treffer gegen Paderborn einen Kuss gegeben. Aus der ehemaligen Rivalität ist offenbar eine Freundschaft geworden. "Wir haben beide verstanden, dass es nicht um Ribery oder Robben geht. Sondern, dass wir nur zusammen das Beste für den FC Bayern erreichen können", sagte Ribery.

feh/DPA / DPA
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