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Freitagabendspiel: Nürnberg kommt nicht aus dem Quark

Der 1. FC Nürnberg hat im Abstiegskampf einen Rückschlag erlitten. Zwar erkämpfte der "Club" bei Borussia Dortmund einen Punkt, bleibt aber im Tabellenkeller gefangen. Die Diskussion um Trainer Thomas Doll wird nach der mäßigen Leistung der Dortmunder weitergehen.

Der 1. FC Nürnberg tritt im Bundesliga- Existenzkampf weiter auf der Stelle. Trotz der Mehrzahl an Torchancen mussten sich die Franken am Freitag mit einem 0:0 bei Borussia Dortmund begnügen und blieben als Tabellen-16. auf einem Abstiegsplatz. 70 500 Zuschauer im Signal Iduna-Park sahen lange Zeit ein Spiel Not gegen Elend, in dem die Westfalen ihren leichten Aufwärtstrend der letzten Partien nicht bestätigen konnten. Durch den Punktgewinn machte der BVB den Klassenverbleib im Fußball-Oberhaus zwar praktisch perfekt, konnte die Position von Trainer Thomas Doll aber nicht stärken. Die drohende Niederlage der Borussen verhinderte Ersatz-Keeper Marcel Höttecke (82.) gegen Tomas Galasek.

Die Dortmunder, die auf den erkrankten Christian Wörns verzichten mussten, leisteten sich Abspielfehler in Hülle und Fülle. Aber auch die Franken blieben die meiste Zeit über den Nachweis schuldig, besser zu sein, als es ihr Tabellenplatz aussagt. Coach Thomas von Heesen hatte den von seiner Adduktorenverletzung genesenen Zvjezdan Misimovic überraschend zunächst auf der Bank gelassen, erst nach gut einer Stunde kam der Bosnier für den schwachen Iwan Saenko aufs Feld.

In einem Spiel auf bescheidenem Niveau erwischten die Franken den besseren Start. In der 4. Minute köpfte Sturm-Riese Jan Koller, der bei seiner Rückkehr an die frühere Wirkungsstätte mit freundlichem Applaus empfangen wurde, den Ball nach Vitteks Flanke auf die Latte des BVB-Tores. Gegen verunsichert wirkende Dortmunder war der "Club" zwar auch weiterhin die dominierende Mannschaft, doch im Spiel nach vorne fehlte es den Gästen an zündenden Ideen. Immer wieder wurde Koller mit hohen Bällen gesucht, doch der tschechische Nationalstürmer sah sich meist gleich mehreren Abwehrspielern der Borussen gegenüber. Und als Koller doch einmal zum Kopfball kam, war Ziegler-Vertreter Höttecke (38.) reaktionsschnell zur Stelle.

Auch beim BVB ging nach vorne nicht viel, einzig Jakub Blaszczykowski riss mit seinen Sprints ein paar Mal Lücken. Für den großen Aufreger der ersten Hälfte sorgte Alexander Frei (25.), der nach Zuspiel von Tinga die Abseitsfalle der Nürnberger überlistete und alleine auf Daniel Klewer zulief. Doch der "Club"-Torhüter wehrte den Schuss des Schweizers reaktionsschnell ab. "Wir finden nicht richtig ins Spiel und haben viel zu viele Ballverluste", bemängelte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc in seiner Halbzeitanalyse.

Seinen Wert für die Mannschaft auch in der Defensive unterstrich Koller kurz nach Wiederbeginn, als er bei Florian Kringes Kopfball (51.) auf der Torlinie rettete. Vier Minuten später stand der 2,02 Meter-Mann wieder auf der anderen Seite im Brennpunkt, als er Vittek den Ball maßgerecht zum 1:0 auflegte, doch der Slowake verstolperte. Anschließend verhinderte die Latte bei einer verunglückten Rettungsaktion von Robert Kovac (58.) die verdiente Gäste-Führung.

Vor den restlichen Begegnungen des 31. Spieltages blieben die Nürnberger (28 Zähler) trotz ihres Teilerfolgs auf einem Abstiegsrang hängen. Die Dortmunder (36) verbesserten sich vorerst auf den für sie ebenfalls enttäuschenden 12. Rang, haben aber den Klassenverbleib nun praktisch sicher.

DPA / DPA

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?