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Fußball-Bundesliga: Mainz feuert Trainer Andersen

Aufsteiger Mainz 05 hat sich völlig überraschend von Coach Jörn Andersen getrennt. Der Trainer habe sich in eine "andere Richtung" entwickelt, heißt es in einer ersten Begründung des Clubs. Der Nachfolger von Andersen steht bereits fest.

Nur 71 Tage nach der umjubelten Rückkehr ins Fußball-Oberhaus hat sich der FSV Mainz 05 von Aufstiegs-Held Jörn Andersen getrennt und mit der 333. Trainer-Entlassung der Bundesliga- Geschichte schon vor dem Saisonauftakt für einen Paukenschlag gesorgt. "Wir haben als Mainz 05 ein klares Anforderungsprofil, wie ein Trainer mit der Mannschaft und im Verein arbeiten soll. Unsere Stärken sind Teamwork, die Nähe zur Mannschaft und die interne Kommunikation. Unser Ansatz und der von Jörn Andersen haben nicht mehr übereingestimmt, weil der Trainer sich in eine andere Richtung entwickelt hat", begründete Manager Christian Heidel am Montag in einer Pressemitteilung die Entscheidung.

In einer Sitzung am Sonntagabend hatte sich der Vorstand einstimmig zu dem Schritt entschlossen; am Montagmittag wurde die Mannschaft darüber informiert. Thomas Tuchel tritt bei den Mainzern die Nachfolge von Andersen an. Dies gab der Verein auf einer Pressekonferenz bekannt. Der 35-jährige Tuchel erhält beim Aufsteiger einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2011. Der frühere Profi, der in seiner aktiven Laufbahn für die Stuttgarter Kickers und den SSV Ulm spielte, hatte die U 19-Junioren der Rheinhessen in der vergangenen Saison überraschend zur deutschen Meisterschaft geführt.

"Nicht mehr miteinander vereinbar"

Andersen, der nach dem Aufstieg am 24. Mai frenetisch gefeiert worden war, reagierte enttäuscht auf seine Entlassung. "Wir haben lange zusammen gesessen. Aber wir haben in unseren Auffassungen über die gemeinsame Arbeit keine gemeinsame Linie mehr gefunden. Das ist sehr schade, ich bedauere die Entscheidung des Vereins sehr, aber unsere Vorstellungen waren einfach zu unterschiedlich. Wir gehen nicht im Bösen auseinander", sagte er.

Schon vor dem Pokal-Aus am vergangenen Freitag durch das 1:2 beim Viertligisten VfB Lübeck waren aus dem Mannschaftskreis Vorwürfe an der Arbeit Andersens laut geworden. Dass der frühere Bundesliga-Profi mit seinen Spielern nicht mehr auf einer Wellenlänge lag, bestätigte FSV-Präsident Harald Strutz zumindest indirekt. "Wir haben diese Entwicklung beobachtet, intern ausführlich diskutiert und Jörn Andersen in einigen Gesprächen unsere Vereins-Philosophie klar gemacht. Am Ende müssen wir festhalten, dass seine und unsere Vorstellungen von der gemeinsamen Arbeit nicht mehr miteinander vereinbar waren", sagte Strutz.

Verletzungen häuften sich

Fünf Tage vor dem Saisonstart gegen Bayer Leverkusen zog der Verein daher die Reißleine. Laut Strutz sei es "konsequenter und auch ehrlicher, einen klaren Schnitt zu machen, als eine Entscheidung mit halbgaren Treueschwüren aufzuschieben". Dem Coach gebühre dennoch Dank für die Leistung im Vorjahr. "Wir wünschen ihm für seine weitere Karriere alles Gute. Uns ist wichtig, dass wir uns auch weiterhin in die Augen schauen können", betonte Strutz.

Andersen war nach dem Zweitliga-Abstieg mit Kickers Offenbach am 1. Juli 2008 als Nachfolger von Jürgen Klopp zu den Mainzern gekommen und hatte den Verein ins Oberhaus zurückgeführt. In der diesjährigen Saisonvorbereitung unter dem als Disziplin-"Fanatiker" geltenden Trainer häuften sich jedoch die Verletzungen im Kader. Zeitweilig bis zu 14 Spieler waren nicht einsatzfähig. Andersen hatte eine Schuld an der Misere bis zuletzt jedoch vehement zurückgewiesen.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.