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Fußball-Bundesliga Öde Nullnummer zwischen Freiburg und Frankfurt

Der SC Freiburg hat die Chance verpasst, an Punkten mit Bayern München gleichzuziehen. Im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt reichte es für das Team von Robin Dutt nur zu einer enttäuschenden Nullnummer.

Eintracht Frankfurt hat seine Talfahrt gestoppt und den Ansturm des SC Freiburg auf einen Europa-League-Platz gebremst. Nach drei Pleiten in Serie holten die Hessen am Sonntag beim 0:0 in Freiburg den ersten Punkt in der Rückrunde der Fußball-Bundesliga, bleiben aber seit 363 Minuten ohne Torerfolg. Die Breisgauer bauten zwar ihre Erfolgsserie auf sieben Spiele ohne Niederlage aus, aber den elften Saisonsieg hatten die Gastgeber in einer ereignisarmen Partie nicht verdient. Vor allem das vorher so gehypte Duell zwischen Freiburgs Torjäger Papiss Demba Cissé (15 Tore) und seinem Frankfurter Kollegen Theofanis Gekas (14) war eine einzige Enttäuschung.

Freiburgs Coach Robin Dutt weigerte sich vor Spielbeginn trotz des zuletzt positiven Trends weiter hartnäckig, eine neue Zielsetzung auszugeben. Sichtlich unzufrieden verfolgte er die espritarme Vorstellung seines Teams. Mit geschicktem Raumverhalten neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend und ließen kaum Spielfluss zu. Das Hauptgeschehen spielte sich im Mittelfeld ab, Torszenen waren eine Rarität. Erst in der 22. Minute sorgte Eintracht-Kapitän Patrick Ochs für den ersten Aufreger, als er nach einer Flanke des Griechen Georgios Tzavellas SC-Keeper Oliver Baumann prüfte.

Keine Verunsicherung bei Frankfurt


Von Verunsicherung nach den drei Niederlagen war bei der Eintracht nichts zu sehen. Die engagierten Frankfurter blieben dran, mutiger und gefährlicher. Nach einem Annäherungsversuch von Caio aus spitzem Winkel (39.) semmelte der Schweizer Pirmin Schwegler (40.) den Ball knapp drüber, ehe erneut Ochs die beste Frankfurter Möglichkeit zur verdienten Pausenführung vergab. Freistehend vor Baumann, setzte der Dauerläufer den Ball aus zehn Metern über das Tor (43.).

Statt einer kritischen Halbzeitanalyse über die wenig berauschende Nullnummer freute sich Freiburgs Sportdirektor Dirk Dufner lieber über die erfolgreiche Personalpolitik und die Vertragsverlängerung von Julian Schuster. Bei allem Gerede über das Söldnertum sei Schuster ein "positives Gegenbeispiel", weil er sich trotz "deutlich besser dotierter Angebote" entschied, im Breisgau zu bleiben. Zwei Tage zuvor war auch Dufners Kontrakt (bis 2014) verlängert worden.

Freiburg müht sich vergeblich


Nach dem Wechsel waren die Freiburger mit Ballbesitzfußball um mehr Zug zum gegnerischen Tor bemüht, doch bis zur ersten Chance für die Gastgeber dauerte es bis zur 57. Minute - der starke Cedric Makiadi scheiterte mit einem gefährlichen Weitschuss. Die Frankfurter verlegten sich fast ausschließlich auf Konter, der harmlose Kopfball von Gekas (64.) diente als Indiz für die nachlassende Angriffslust der Gäste. Stattdessen vergab erneut der agile Makiadi (75.) das 1:0. Erst jetzt wachten die Frankfurter wieder auf. Fast aus dem Nichts traf Eintracht-Verteidiger Maik Franz (80.) nur die Latte. Viel mehr passierte nicht mehr.

Elmar Dreher/DPA DPA

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