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Fußball-Bundesliga: Schalke 04: Sparen sollen nur die Fans

Bei Bundesligist Schalke 04 läuten die Alarmglocken. Am Montagabend wurden besorgniserregende Zahlen zum Geschäftsjahr 2009 veröffentlicht. Die Königsblauen brauchen dringend Geld. Doch anstatt einen Sparkurs einzuläuten, verfolgen sie einen anderen Plan.

Jede Menge Schulden, noch höhere Eintrittspreise und eine Fananleihe: Die Mannschaft und Trainer Felix Magath wurden bei der Jahreshauptversammlung von Schalke 04 frenetisch gefeiert, doch ansonsten wurden den rund 2000 anwesenden Mitgliedern wieder einmal Hiobsbotschaften überbracht. Sparen sollen auf Schalke nur die Fans.

Finanzvorstand Peter Peters trug am Montagabend die besorgniserregenden Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2009 vor. 16,8 Millionen Euro Verlust wurden verzeichnet, und den eingetragenen Verein drückten zum Stichtag 31. Dezember 2009 135,2 Millionen Euro Verbindlichkeiten. Der Gesamtkonzern steht mit seinen insgesamt 13 Tochtergesellschaften sogar mit 248,6 Millionen Euro in der Kreide, der Umsatz ging um 20 Millionen auf 119 Millionen Euro zurück.

Doch anstatt einen drastischen Sparkurs einzuschlagen, erschließen die Königsblauen lieber neue Geldquellen - und die Anhänger sollen zahlen. Die Ticketpreise werden für die kommende Saison weiter erhöht, und eine Fananleihe soll weitere Mittel zur Verfügung stellen, obwohl die lukrative Champions League erreicht wurde.

Denn die vorhandenen Mittel will Magath einsetzen, um die Mannschaft für das internationale Geschäft zu rüsten. "Wenn wir den FC Schalke dauerhaft in der Bundesligaspitze neben Klubs wie Bayern München und Werder Bremen etablieren wollen, dann brauchen wir noch einige Veränderungen im Verein, strukturell wie im vertrauensvollen Miteinander zwischen Fans und Verantwortlichen", sagte Magath. "Und um wettbewerbsfähig zu sein, müssen wir uns nicht nur entschulden, sondern auch sportlich weiterentwickeln."

Magath will noch mehr Macht

Noch mehr Macht für Trainer-Manager Magath wollten die Mitglieder allerdings nicht. Die Versammlung verweigerte einer Satzungsänderung ihre Zustimmung. Magath hatte durchsetzen wollen, Geschäfte im Rahmen eines festgelegten Budgets ohne Genehmigung des Aufsichtsrates tätigen zu dürfen. Wesentlich harmonischer ging es bei der Verabschiedung von Kevin Kuranyi zu. Als der Torjäger ein letztes Mal die königsblaue Bühne betrat, brandete Applaus auf. "Kevin, danke für fünf wirklich gute Jahre", gab Aufsichtsratsmitglied Clemens Tönnies ihm mit auf den Weg. Kuranyi wechselt nach Russland zu Dynamo Moskau.

Die Verpflichtung des ehemaligen Dortmunders Christoph Metzelder kommentierten die Mitglieder mit Pfiffen. "Ich bin froh, dass wir ihn verpflichten konnten", sagte Magath, der den zu großen Spielerkader in den kommenden Wochen verschlanken will, um Platz für weitere Zugänge zu schaffen. Außer Nationaltorhüter Manuel Neuer, so Magath, seien alle Spieler bei entsprechenden Angeboten verkäuflich.

Die Planungen obliegen allein Magath, der nun nur noch gemeinsam mit Peters als Doppelspitze den Verein führt. Präsident Josef Schnusenberg trat wie geplant ab. Magath ist für den gesamten sportlichen Bereich sowie fürs Marketing zuständig, Peters, dessen auslaufender Vertrag in den nächsten Tagen um voraussichtlich drei Jahre verlängert wird, leitet die Bereiche Organisation, Personal und Finanzen.

SID/dab / SID

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(