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International Premier League - City und United im Gleichschritt


Am 17. Spieltag der Premier League haben sich beide Teams aus Manchester keine Blöße gegeben und ungefährdete Siege eingefahren. City gewann gegen Stoke mit 3:0 und United siegte beim FC Fulham mit 5:0.

Manchester marschiert weiter an der Spitze der Premier League. Sowohl Spitzenreiter City als auch Verfolger United lösten ihre Aufgaebn bravourös und ließen ihren Gegnern bei den klaren Siegen keine Chance. City bezwang Stoke Zuhause mit 3:0 und United konnte bei Angstgegener Fulham mit 5:0 gewinnen. Historisches trug sich bei der Partie Aston Villa gegen Arsenal zu.

City unglaublich dominant

Die Partie gegen Stoke war für Manchester City ein besseres Trainingsspiel. 76 Prozent Ballbesitz und 22:3-Torschüsse sprechen eine deutliche Sprache für die Überlegenheit des aktuellen Tabellenführers. Keiner der drei Schüsse der Gäste kam dabei auf das Gehäuse von Keeper Joe Hart.

So war es nur eine Frage der Zeit, bis City in Führung gehen sollte. Nach schöner Vorarbeit durch David Silva verpasste zunächst Vincent Kompany das Tor, aber Kun Agüero machte es besser. So stand es in der 29. Minute 1:0. Noch vor der Pause konnte Adam Johson auf 2:0 erhöhen. Sein Schuß wurde noch leicht, aber unhaltbar abgefälscht (36.). 

In der zweiten Hälfte ließ es Manchester dann etwas ruhiger angehen, kontrollierte den Gegner aber weiter nach Belieben. Elf Minuten nach dem Wechsel stellte erneut Agüero den 3:0 Endstand her. Damit verpasste er knapp einen Premier League-Rekord. Den schnappte sich zwei Minuten vorher Marc Albrighton. Aber dazu später mehr.

Rooneys 300. Premier League-Spiel

Bei Wayne Rooneys 300. Partie in der Premier League hatte United ähnlich wenig Mühe mit Gegner Fulham wie Lokalrivale City. Schon in der fünften Minute gingen die Gäste durch einen Treffer von Danny Welbeck mit 1:0 in Führung. Noch vor der Pause stellte United den Sieg sicher.

In der 29. Minute traf Nani per Kopf nach einer Ecke von Ryan Giggs. Der legte wenig später nach. Sein abgefälschter Schuß senkte sich als Bogenlampe über den Fulham-Keeper David Stockdale zum 3:0-Pausenstand (43.).

Kurz vor Ende der Partie konnte sich dann auch Jubilar Rooney in die Torschützenliste eintragen. Mit einem herrlichen Fernschuß aus rund 25 Metern markierte er das 4:0 (88.). Und es sollte für Fulham noch schlimmer kommen. Nur zwei Minuten später bediente Antonio Valencia Dimitar Berbatov, der sich nicht zweimal bitten ließ und den 5:0-Endstand herstellte. United konnte so erstmals seit vier Jahren wieder bei Fulham gewinnen.

20.000 Premier League Goals

Bei der Partie Aston Villa gegen Arsenal war Rekordzeit angesagt. Arsenal ging in der 17. Minute mit 1:0 in Führung. Ciaran Clark hatte Theo Walcott im Starfraum gelegt, den fälligen Elfer verwandelte Robin van Persie. Es war van Persies 34. Treffer in diesem Kalenderjahr. Dadurch stellte er den Arsenal-Rekord von Thierry Henry ein und kann nun noch Alan Shearer angreifen: dessen Premier League-Rekord liegt bei 36 Toren in einem Jahr.

In der 54. Minute musste Arsenal dann den Ausgleich hinnehmen. Der Treffer von Marc Albrighton war der 20.000. in der Geschichte der Premier League. Der erste war am 15. August 1992 von Brian Deane in der fünften Minute beim Spiel seines Teams Sheffield United gegen Manchester United erzielt worden.

Albrighton bekommt nun die Ehre, einen Scheck über 20.000 Pfund an eine wohltätige Einrichtung zu spenden. Vor ihm taten das bereits Les Ferdinand für das 10.000. Tor und Moritz Volz für Treffer Nummer 15.000.

Richtig freuen konnte sich Albrighton über sein Tor aber nicht, denn der in der 81. Minute eingewechselte Yossi Benayoun gelang kurz vor Schluß noch der 2:1-Siegtreffer für Arsenal (87.). Der Israeli drückte eine Ecke van Persies aus kurzer Distanz über die Linie. Zu allem Überfluss für Villa sah Alan Hutton in der Nachspielzeit noch die Ampelkarte.

Solidarität mit Suárez

Bei der Partie Wigan gegen Liverpool , die 0:0 endete, bekundeten die Spieler von Liverpool ihre Solidarität mit ihrem Teamkollegen Luis Suárez. Der war am Vortag mit einer Acht-Spiele-Sperre durch die FA belegt worden, da er Manchester Uniteds Patrice Evra rassistisch beleidigt haben soll, was er vehement bestreitet. Da die Sperre noch nicht rechtskräftig ist, stand Suárez, der ebenfalls solch ein T-Shirt trug, in der Anfangself von Liverpool.

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