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Interview

Jürgen Klopp: "Die nehmen dich, wie du bist"

Der FC Liverpool ist so vernarrt in Jürgen Klopp, dass er ihn für sechs Jahre verpflichtet hat. Kann das gut gehen? Ein Gespräch über Leistungsdruck und Transferwahn, sein Englisch und Minze im Essen.

Jürgen Klopp

Jürgen Klopp hat "Mainz geliebt" - und ist doch für den FC Liverpool nach Großbritannien gezogen

Herr Klopp, Ihr legendärer Vorgänger Bill Shankly sagte, der Tag, an dem er dem FC Liverpool mitteilte, aufhören zu wollen, sei ihm "wie der Gang zum elektrischen Stuhl" vorgekommen. So sehr war er mit dem Klub verschmolzen. Ihr Vertrag wurde gerade bis sage und schreibe 2022 verlängert. Sie scheinen diesen Moment also mindestens so zu fürchten wie er.

Es ist zunächst mal ein gutes Zeichen, dass der Mann aus freien Stücken wählen konnte. Hoffentlich ist das irgendwann bei mir auch so. Für mich stellte sich bei der Vertragsverlängerung vor allem die Frage: Wo will ich einmal unbedingt gearbeitet haben? Und nicht: Was will ich noch gewinnen?

Und?

Mir fiel da nicht mehr so viel ein. Will ich einen anderen Verein in Deutschland? Nö. In England? Nö. Asien, Russland, Emirate - nö, nö, nö. Da ist mir klar geworden: Ich bin schon im richtigen Klub, warum soll ich mir also Gedanken machen, wie lange das noch geht? Wenn ich am Ende meiner Karriere nur bei drei Vereinen gearbeitet habe, waren es immerhin drei geile.

Kein Klub im internationalen Fußball hat seinen Trainer gleich sechs Jahre gebunden. Und Sie spielen in der kommenden Saison nicht mal international. Können Sie sich erklären, woher dieser riesige Vertrauensvorschuss rührt?

Kann ich nicht. Ich habe meinen Berater auch gefragt: Was ist denn passiert? Fakt ist, dass wir von Anfang an richtig eingestiegen sind. Wir haben uns eben nicht nur um die Mannschaft gekümmert.

Sondern?

... auch ganz eng mit der Jugendakademie zusammengearbeitet. Da ist jetzt mehr Durchlässigkeit, und unsere Talente kommen auch oben an. Du brauchst jemanden im sportlichen Bereich, der sich um wirklich alles kümmert. Den haben sie mit mir gefunden. Und da haben sie sich wahrscheinlich gedacht: Den Kerl halten wir uns jetzt mal fest.

Sechs Jahre sind eher Lebens- als Berufsentscheidung.

Und deshalb habe ich natürlich meine Frau gefragt. Wenn die gesagt hätte: Zwei Jahre kriegen wir gerade so hin, mehr aber nicht, würden wir jetzt anders reden. Aber auch sie fühlt sich hier pudelwohl.

Sie treffen einen Nerv hier. Haben Sie geahnt, dass Ihre für britische Verhältnisse doch sehr direkte Art so gut ankommen würde?

Über solche Dinge habe ich mir nie Gedanken gemacht. Ich bin mit 18 Jahren mal vier Wochen mit dem Zug durch England gefahren und habe in dieser Zeit nicht einen Idioten getroffen. Damals habe ich mir gedacht: "Da könnte ich irgendwann auch mal leben." Das hat mir als Gewissheit gereicht. Und das, obwohl das Wetter bescheiden war.

Was fasziniert Sie an den Briten?

Ein Beispiel. Ich war 2015 in Wimbledon beim Tennis. Das ist auf eine schräge Art witzig: Die haben da heute noch Hüte auf. Verrückt? Nein, Tradition. Hier um die Ecke von uns findet das "Grand National" statt, das berühmteste Pferderennen der Welt. Wir machen in Deutschland ein Riesenfass auf, wenn die Pferde stürzen. Hier in England nicht. Und wer hat jetzt recht? Man gewöhnt sich sogar an Minze im Essen. Vor ein paar Monaten, beim Europapokalspiel in Augsburg, ging’s dann andersrum. Da haben wir für unsere Leute, also für das Team hinter dem Team, Schweinshaxe bestellt. Die dachten, sie kriegten Kinderköpfe serviert ...

Die Engländer scheinen auf einen wie Sie gewartet zu haben.

Ich bin im Kleinen ja auch ein Botschafter für Deutschland. Wenn die Briten vorher ein Problem mit Deutschen hatten, weil die ihnen regelmäßig die Handtücher am Hotelpool wegschnappen, dann stellen die jetzt fest: Es gibt auch Typen wie mich. Die legen sich einfach aufs Handtuch.

Sie leben ja nicht nur im Mutterland des Fußballs, sondern auch des Humors.

Das Fantastische an Engländern ist, dass sie dich nehmen, wie du bist, auch in deinem kleinen Sprachgefängnis. Die finden aus deinem Wörtersalat den Witz schon heraus. Meistens jedenfalls. Ich muss mich nur sprachlich manchmal etwas zügeln. Und darf nicht mehr so oft „shit“ sagen. In Deutschland habe ich ja relativ oft das schöne Wörtchen „geil“ benutzt. Aber „horny“ kannst du hier eher nicht bringen.

Hatten Sie sonst keine Probleme mit der Sprache?

Ich habe am Anfang Unterricht genommen, wurde dann aber relativ zügig vom Alltag eingeholt. Mich am Abend noch eine Stunde mit dem Lehrer hinzusetzen, hätte ich nicht geschafft. Da wäre ich mit dem Kopf auf die Tischplatte geknallt. Das Wichtigste für mich war, dass mich die Spieler verstehen. Und das tun sie. Zu Beginn der Zeit hier habe ich noch erfolglos versucht, "Game of Thrones" auf Englisch zu gucken. Ging gar nicht. Inzwischen bekomme ich selbst die Zwischentöne mit. Und zwar ohne Untertitel.

Der Norden Englands und Liverpool sind für einen ganz speziellen Menschenschlag bekannt. Hart, aber herzlich, ein bisschen wie der Ruhrpott. Hat sich Ihnen das schon vermittelt?

Natürlich merkt man das. Und ganz besonders stark beim Jahrestag der Stadionkatastrophe von Hillsborough ...

... das Stadion in Sheffield, wo 96 Liverpool-Fans im April 1989 zu Tode getrampelt und gequetscht wurden ...

So etwas wie diesen Memorial Day habe ich noch nie erlebt. Jeder hat das als feierlich und angemessen empfunden - über alle sportlichen Rivalitäten hinweg, also auch die Anhänger unseres Stadtrivalen Everton. Ich weiß nicht, ob das in Deutschland möglich wäre. Als im Namen der Opfer Gerechtigkeit gesprochen wurde und die Polizei die Verantwortung für das Desaster übernahm, war das ein Freudentag für die ganze Stadt. Das ging sehr tief. Liverpool ist schon eine emotionale Stadt.

Auch deshalb heißt es, Sie passten so gut hierher. Obwohl die Rolle des Managers im englischen Fußball erheblich staatstragender definiert ist als die des Trainers in Deutschland. War das auch Gewöhnungssache?

Mein Leben ist in dieser Hinsicht ein relativ gutes Beispiel, wie es ablaufen kann. Ich habe unterwegs viel gelernt, und dazu gehört auch: Ein Fußballtrainer wird in einer Art und Weise wahrgenommen, die einen echt an der Intelligenz der Menschheit zweifeln lässt. Ich habe neulich einen der weltbesten Gehirnchirurgen in New York getroffen. Der Mann hat sich obendrein mit Kunst reichgesammelt. In seiner Birne leuchten in puncto Intelligenz definitiv 80 Prozent mehr Lampen als bei mir. Und was passiert? Er hat angefangen zu stottern, weil er fußballverrückt ist und plötzlich dieser Typ vom FC Liverpool vor ihm steht. Ich denke mir: Bist du verrückt, du rettest doch Menschenleben! Und wer bin ich?

So viel Bedeutung ist Ihnen suspekt?

Ich weiß, dass ich ein völlig normaler Kerl bin, einigermaßen empathisch, Sozialkompetenz ist auch da. Ich bin also ganz verträglich. Das gilt aber auch für 90 Prozent der Leute da draußen. Deshalb kann ich mit denen völlig normal umgehen. Auch der Verein ist in dieser Hinsicht normal. Der braucht jetzt eben Hilfe. Ich hatte nicht das Selbstverständnis, dass die mich unbedingt nehmen müssen. Aber ich fand schon, dass es eine ganz smarte Entscheidung war, um ehrlich zu sein.

Ihr Geldgeber, die "Fenway Sports Group", sitzt in den USA. Als soziales Engagement wollen die ihre Investition nicht verstanden wissen. Die Herren werden zügig Ergebnisse sehen wollen.

Mir ist schon klar, dass einem alles um die Ohren fliegt, wenn der sportliche Erfolg ausbleibt. Trotzdem ist das hier ein bisschen anders als bei Manchester United oder Manchester City. Der Anspruch, den Liverpool tatsächlich hat, ist Entwicklung.

Machen Sie sich da nichts vor?

Wer halbwegs schlau ist, betrachtet auch die Gesamtumstände. Warum sollen wir ausgerechnet nächstes Jahr die Liga dominieren?

Weil der Fußball von der Illusion lebt, mit ein paar geschickten Transfers über Nacht alles erreichen zu können. Gerade in der reichsten Liga der Welt. Sie sind dafür da, diese Illusion wahr werden zu lassen. Das ist die Erwartung.

Erwartung ist das richtige Wort. Im Moment ist alles Erwartung. Das ganze Business basiert darauf, dass jetzt das ganz große Spektakel abgeht. Damit können wir nicht dienen. Wollen wir auch nicht.

Sie holten stattdessen Joel Matip von Schalke und Torwart Loris Karius von Mainz 05, zwei Schnäppchen aus der Bundesliga. Sexy ist anders.

Wir kümmern uns erst einmal ums Profil der Spieler. Wen wollen wir haben? Passt der? Joel Matip kenne ich lange. Und es ist nicht so, dass ich Vorsitzender seines Fanklubs gewesen wäre, der hat ja bei Schalke gespielt. Aber der Junge hat in den vergangenen fünf Jahren auf extrem hohem Niveau gespielt, sich immens entwickelt. Und er ist ablösefrei. Soll ich etwa sagen: Nehmen wir nicht, weil er nichts kostet?

Natürlich nicht. Aber ist Ihr Ansatz hier auf Dauer vermittelbar? Namedropping ist doch Teil des Spiels.

Ich weiß. Wir müssen diese Transferperiode durchstehen. Dann beruhigt sich das auch wieder.

Die Klubs der Premier League schwimmen durch den milliardenschweren Fernsehvertrag im Geld. Warum geben Sie den Fans nicht ein bisschen Zucker mit einem super-duper Transfer wie viele andere Klubs in der Liga?

Weil es keinen Spaß macht. Und keinen Sinn. Wir wollen den anderen Weg wählen. Manchester City hat eben Pep Guardiola, der holt dann Ilkay Gündogan, Leroy Sané, nun auch noch den Verteidiger John Stones von Everton für 55 Millionen Euro und möglicherweise noch ein paar weitere.

... für insgesamt fast 200 Millionen Euro ...

Klar. Und José Mourinho bei United kauft Zlatan Ibrahimovic, Henrich Mchitarjan und Paul Pogba. Man kann das mitmachen, natürlich, und sich um dieselben Spieler prügeln: „Ihr wollt 105 Millionen zahlen? Prima, wir bieten 140.“ Aber das wäre doch krank. Es geht darum, eine Atmosphäre zu schaffen, die auf Dauer Erfolg ermöglicht. Das macht für einen Klub wie Liverpool mehr Sinn, als sich mit aller Gewalt wie andere in den Erfolg einzukaufen. Und das, on top, auch noch auf die Gefahr hin, dass alles vorbei ist, wenn der Scheich keinen Bock mehr hat. Man kann von dem Geld auch eine Jugendakademie aufbauen. Oder eine Tribüne ausbauen.

Das interessiert aber keinen.

Richtig. Interessiert keinen Menschen. Erst mal zumindest. Für diesen Ansatz brauchst du dann Charakterstärke. Den haben unsere Eigentümer, behaupte ich jetzt mal. Außerdem: Warum soll ich für Wahnsinnsgeld einen holen, der im Zweifel nicht viel besser als die anderen ist? Wir möchten da hin, dass das die Leute hier kapieren und irgendwann auch cool finden. Alles andere treibt die Preisspirale dorthin, wo es verrückt wird.

Die 105 Millionen, die Manchester United für den jungen Franzosen Paul Pogba zahlt, sind sogar total verrückt.

Natürlich. Aber man gewöhnt sich in diesem Geschäft sehr schnell an die nächste Stufe. Und, glauben Sie mir, das jetzt ist noch nicht die letzte.

Wird Geld in Ihrer Branche ab einer gewissen Stufe nicht ohnehin virtuell?

Geld im Fußball funktioniert doch so: Es ist nicht weg. Es ist nur woanders. Die Pay-Sender Sky und BT Sport zahlen Milliarden, und die werden von einem Verein zum anderen geschoben. Und dann steht da sogar noch eine zwei vor der zweistelligen Million.

Oder eine drei oder eine vier.

Oder so, ja. Wir verkaufen hier Jugendspieler für vier, fünf Millionen Pfund. Und müssen für junge Spieler acht zahlen.

Hat sich der Sport damit völlig von der Gesellschaft abgekoppelt?

Klar hat er das. Wir handeln wie mit Spielgeld. Das ist die eine Seite. Aber die Sache ist doch noch etwas komplexer: Dieses Geld ist ja nur da, weil es den Fußball gibt. Es bewegt sich dort wie in einem geschlossenen Kreislauf. Und über eines sind wir uns doch auch einig: Die deutschen Vereine freuen sich ein Loch in den Bauch, wenn die eine englische Nummer im Display sehen.

Ist man sich als Manager noch dieser Wahnsinnssummen bewusst?

Selbstverständlich nehme ich das wahr, ich nehme das sogar hundertprozentig wahr. Wir haben zum Beispiel Sadio Mané von Southampton gekauft ...

... für rund 40 Millionen Euro, wie es heißt. Hat beim 4:3 gegen Arsenal auch gleich ein Tor geschossen. Aber außerhalb Englands kennt den kein Mensch ...

... natürlich nicht. Aber andere kosten 50 Millionen. Southampton wollte den nicht abgeben, wir wollten ihn haben, also hatten die eine relativ gute Position. So, und wer legt schon fest, wer was kostet? Wir zahlen erst mal das, was er wert war, und behalten im Kopf, was er wert sein kann für die Mannschaft. Deshalb werden solche Preise aufgerufen.

Am Ende schießt Geld eben doch Tore?

Abwarten. Ich sage jedenfalls: Selbst wenn die anderen alles aufkaufen, was über 90 Millionen kostet, heißt das im Umkehrschluss noch lange nicht, dass die uns schlagen müssen. Meine Mannschaft hat mir so viele gute Zeichen gegeben, was Potenzial, Mentalität und wirklich außergewöhnliche Arbeitsbereitschaft angeht. Ab jetzt ist es meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die ganze Welt dieses Potenzial sieht.

Sie hatten Ihre Mannschaft zum ersten Mal für eine volle Vorbereitung zur Verfügung. Das Team wird schnell wachsen müssen - falls es mithalten will mit den großen Rivalen aus Manchester.

Wir glauben tatsächlich noch an so etwas wie Training. Und wir setzen darauf, dass uns das in der Saison helfen wird. Was mir in dieser Hinsicht natürlich sehr gefällt, ist, dass es in Manchester noch viel mehr regnet als hier in Liverpool. Pep wird sich noch wundern, wenn er bei Windstärke zwölf und Starkregen eine Taktikeinheit machen will. Klarer Wettbewerbsvorteil für uns.

Das Wetter ist gewiss nicht der einzige Unterschied zu Deutschland. Wo sehen Sie die Bundesliga im Vergleich mit der Premier League?

Da ist zum einen die höhere Anzahl der Spiele hier in England. Dazu die höhere Intensität. Und ganz wichtig: Die Premier League kennt keine Winterpause.

Ihr Kollege Arsène Wenger von Arsenal London glaubt, dass die Engländer ihren Vorsprung durch den Brexit verspielt haben.

In dieser Phase den Brexit und Fußball in einem Atemzug zu nennen, halte ich für komplett am Thema vorbei diskutiert. Das ganze Land weiß zurzeit nicht, was gerade mit ihm passiert und was noch passieren wird. Was das für die Premier League bedeutet, ist im Vergleich dazu völlig egal.

Die ganze Welt schüttelt über den Brexit betreten den Kopf.

Und ich kann Ihnen sagen, dass niemand, den ich hier in Liverpool getroffen habe, für Leave gestimmt hat. Nicht einer! Was da von den Brexit-Befürwortern vorab an Falschinformationen verbreitet worden war, war absoluter Wahnsinn. Ich glaube allerdings, wenn bei uns in Deutschland dieselbe Abstimmung auf der Grundlage derselben Falschinformationen abgehalten worden wäre, wäre das Ergebnis ziemlich ähnlich ausgefallen.

Wie erleben Sie dieses Deutschland aus der Distanz?

Also ganz persönlich? Das mag profan klingen: Aber ich kann die deutsche Presse wieder lesen wie ein Fußballfan. Hier bekomme ich ja nichts mit, was über mich geschrieben wird, was ein Jahrhundertgenuss ist. In Dortmund hat mich alles erreicht, ob ich wollte oder nicht.

Und mit welchen Gefühlen schauen Sie auf Ihre alten Arbeitgeber?

Alles ist bestens. Ich würde gerne mal in Dortmund ins Stadion gehen, um richtig zu genießen. Das ist noch ein bisschen früh und mit meinem Gesicht nicht möglich. In Mainz geht das schon. Ich habe Mainz geliebt. Und ich habe Dortmund geliebt und habe immer noch viele, viele Freunde da. Ich wünsche Borussia Dortmund so viel Glück und Erfolg, dass nie wieder Nachfrage nach mir entsteht.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(