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Mainz gewinnt gegen Leipzig: Von der Raststätte ins Bundesliga-Stadion: Der unglaubliche Tag von Ridle Baku

Ridle Baku war mit der Mainzer U23 auf dem Weg nach Freiburg, als ihn Trainer Sandro Schwarz per Handy nach Mainz zurück beorderte - und dann feierte der 20-Jährige ein erfolgreiches Bundesliga-Debüt.

Mainz Ridle Baku

So macht man das: Ridle Baku vom FSV Mainz 05 jubelt nach seinem Tor zum 3:0 gegen RB Leipzig.

DPA

Am Sonntagmorgen dachte Ridle Baku nicht einmal im Traum daran, dass er wenige Stunden später sein Bundesliga-Debüt für den FSV Mainz 05 absolvieren und mit dem Tor zum 3:0-Endstand gegen Vizemeister RB Leipzig krönen würde. Denn der 20-Jährige befand sich bereits mit der Mainzer U23 auf dem Weg nach Freiburg, wo er aber nie ankam. "Ich habe an einer Autobahnraststätte erfahren, dass ich aus dem Bus aussteigen soll", berichtete Baku über seine kuriose Rückholaktion.

Mit dem Auto ging es zurück nach Mainz, wo er im Hotel von FSV-Trainer Sandro Schwarz eine kurze taktische Einweisung für das Spiel erhielt. "Ich habe erst einmal 45 Minuten gebraucht, um zu wissen, wo ich bin", erzählte der Mittelfeldspieler.

Mainz-Coach Sandro Schwarz: gutes Debüt

Dann war er aber voll da. "Er hat ein sehr gutes Debüt gegeben", lobte Schwarz. "Wenn du nicht so gut drin bist im Spiel - sich dann als junger Spieler so herauszukämpfen und mit solch einer Energie dagegenzustemmen, dafür gebührt ihm ein großes Kompliment." Das Sahnehäubchen war der Treffer kurz vor Schluss. "Die Fans waren happy, meine Mitspieler waren happy, ich war happy - es war ein guter Tag", sagte Baku. Zur Belohnung durfte er danach im Mainzer Fanblock die Feierlichkeiten dirigieren.

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tis/vit

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