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Pressestimmen zum FC Bayern "Jede andere Mannschaft hätte das Handtuch geworfen"


Die Träume vom Wunder waren nach einer Viertelstunde ausgeträumt. Dass die Bayern trotzdem 90 Minuten um den versöhnlichen Sieg kämpften - das rechnet die internationale Presse dem Team hoch an.

Nach dem 3:2-Sieg der Bayern im Rückspiel des Champions-League-Halbfinals feiert die Presse Barcas Wundersturm - und zollt dem FC Bayern München Respekt für seine kämpferische Leistung. Die Stimmen:

Deutschland

Der Spiegel: "Kein Wunder! Die Bayern werden mit viel Geld das Gesicht ihrer Mannschaft verändern, und sie werden das mit Trainer Josep Guardiola tun. Grund für radikale Veränderungen gibt es nicht. Die Saison war trotz gegenteiliger Behauptungen ein Erfolg."

Süddeutsche Zeitung

: "Barças Tänzer rauben die Hoffnung. Zwei Konter von Neymar (15., 29.) verpassten den Gastgebern den frühen Knockout. Und auch, wenn sich der FC Bayern am Ende von den Fans fürs Resultat feiern ließ: Dies war die spielentscheidende Phase - und deshalb wird sich Guardiola die Frage gefallen lassen müssen, warum er zwar Kontrolle gepredigt hatte, sich seine Elf aber von Anfang an erstaunlich risikofreudig präsentierte."

Bild

: "Barca zu groß für ein Wunder. Sie sind erhobenen Hauptes ausgeschieden!"

FAZ

: "Die Bayern scheiden ehrenhaft aus. Von ihren Fans gefeiert, doch mit hängenden Schultern gingen sie vom Platz. Ihre Saison ist im Grunde nun vorbei, ausgerechnet in diesem Jahr, in dem gleich zwei Trophäen in der deutschen Hauptstadt vergeben werden, fahren sie nicht nach Berlin."

Spanien

Marca: "Ter Stegen sowie Messi, Neymar und Suarez schalten Bayern aus, die wollten, aber nicht konnten. Ter Stegen ragt heraus, er bot sein ganzes Repertoire an Weltklasseparaden. Ter Stegen macht den Doktortitel in seiner Heimat. Bei den drei Bayern-Toren war er machtlos."

AS

: "Jede andere Mannschaft hätte das Handtuch geworfen. Aber Bayern nicht, sie blieben dran. Guardiolas Männer gaben nie auf."

Sport: "Es war die große Nacht von ter Stegen. Ter Stegen der Retter. Ein Top-Auftritt des Deutschen. Bayern gab sich nie verloren, gab nie auf, nicht mal nach dem 1:2. Zwei Kolosse "made in Germany" standen zwischen den Pfosten. Der brutale Druck der Bayern brachte Barca in den ersten Minuten durcheinander. Barca schaltete in der zweiten Halbzeit einen Gang zurück, das wurde mit einer Niederlage bezahlt."

Italien

Corriere della Sera: "Eine Halbzeit genügen Messi, Suarez und Neymar, um die Abwehr der deutschen Meister zu zerstückeln. Lewandowski und Müller bemühen sich, um Guardiola den Abend weniger bitter zu machen. Der Eindruck ist jedoch, dass eine Maschine, die bis vor zwei Saison noch perfekt schien, nicht mehr so gut funktioniert."

Corriere dello Sport

: "Bayerns Aufholjagd im Finale hat nur Guardiolas Bedauern für das blamable Hinspiel gesteigert."

Repubblica

: "Bayerns Champions-League-Aus ist von der Abwesenheit von Stars von Gewicht wie Ribery, Robben und Alaba belastet. Der Eindruck ist jedoch, dass Bayern Teil des Glanzes der Heynckes-Zeiten verloren hat."

Tuttosport

: "Pep gewinnt mit der selben Mannschaft, die in Barcelona überrollt worden ist. Eine schnelle und harmonische Mannschaft, die jedoch riesige Lücken in der Abwehr zeigt."

England

Daily Mail: "Barcelona wehrt Bayerns Comeback ab. Neymars magischer Doppelpack hinterließ für Pep Guardiolas Bayern zu viel Arbeit."

The Telegraph

: "Neymar stellt Bayern bloß. Sein Doppelpack in der ersten Halbzeit reicht für Barcelona, um den Platz im Finale zu sichern."

Frankreich

L'Equipe: "Barca hat nie gewackelt. Ein Neymar in Optimalform zeigt perfektes Zusammenspiel mit Suarez und Messi."

tim/DPA DPA

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