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Wiederholtes Nachtreten: Rafael van der Vaart rechnet mit dem HSV ab

Sein Abgang aus Hamburg sollte für Rafael van der Vaart ein Neuanfang werden. Doch seitdem lässt der niederländische Nationalspieler keine Gelegenheit aus, seine Zeit beim HSV öffentlich zu bereuen.

Rafael van der Vaart schickt dem HSV bittere Grüße aus Sevilla

Fühlt sich in Sevilla offenbar viel wohler als in Hamburg: Rafael van der Vaart

Betis ist ein Traditionsverein in der Primera División, Sevilla eine schöne Stadt: Eigentlich könnte Rafael van der Vaart mit großer Genugtuung auf seine aktuelle Situation blicken, erst recht nach zwei Jahren nervenaufreibendem Abstiegskampf mit dem HSV. Stattdessen macht der 32-Jährige sich offensichtlich noch eine Menge Gedanken über seinen Ex-Verein. Der spanischen Sport-Zeitung "Marca" sagte der Niederländer jetzt: "Beim HSV waren einige Spiele sehr schlecht. Da sind wir nur gelaufen und haben gekämpft, ohne den Ball zu berühren." Er lässt sich sogar zu dem grundsätzlichen Fazit hinreißen: "Die letzten zwei Jahre in Hamburg taten mir nicht gut." Bei seinem neuen Verein sei nun alles anders, so van der Vaart weiter: "Bei Betis will man eine Mannschaft bauen, die viel Ballbesitz hat. Das gefällt mir."

Bereits in der letzten Woche hatte van der Vaart dem englischen "Daily Mirror" ein Interview gegeben, dass den Fans in der Hansestadt eher bitter aufstieß: "Tottenham zu verlassen war die dümmste Entscheidung in meiner Karriere", ließ van der Vaart da verlauten. "Dort hatte ich die besten zwei Jahre in meinem Fußball-Leben."

Kein Kommentar aus Hamburg

Der 109-fache Nationalspieler war 2012 von den Tottenham Hotspurs aus London nach Hamburg gewechselt, konnte anschließend aber nie an die Glanzzeit seiner ersten HSV-Ära anknüpfen. Aus Hamburg sind bisher keine offiziellen Kommentare zu van der Vaarts Sticheleien zu hören. Vielleicht sind die Verantwortlichen nach den Leistungen der letzten Jahre auch einfach nur froh, den Niederländer losgeworden zu sein. So froh, wie es van der Vaart in Sevilla eigentlich auch sein könnte.

tim

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