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Sonntagsspiele: Eine "Schwalbe" stoppt Nürnberg

Nürnberg ist gegen Bielefeld nicht über ein Unentschieden hinausgekommen - benachteiligt durch eine Fehlentscheidung. Borussia Dortmund gewann verdient bei Energie Cottbus und hält Anschluss an die Tabellenspitze.

Der 1. FC Nürnberg kann nicht mehr gewinnen und hat seinen Höhenflug in der Fußball-Bundesliga mit dem fünften Unentschieden in Serie vorerst beendet. Benachteiligt durch eine Elfmeter-Fehlentscheidung von Schiedsrichter Markus Merk mussten sich die Franken gegen Arminia Bielefeld trotz deutlicher Überlegenheit mit einem 1:1 (1:1) zufrieden geben.

"So einen Elfmeter muss man geben wollen, sonst kann man ihn nicht geben", wütete der Trainer der Nürnberger, Hans Meyer. Merk sei nur noch der "ehemals beste Schiedsrichter Deutschlands". Bereits zum dritten Mal sei er mit einem seiner Teams von Merk deutlich benachteiligt worden.

"Es ist eine Frechheit"

Auch Torwart Raphael Schäfer war erbost, schimpfte allerdings mehr auf Gegenspieler Artur Wichniarek als über Referee Merk. "Da muss man nicht diskutieren. Die Sache ist eindeutig. Dass er hinterher noch sagt, ich hätte ihn berührt, ist eine Frechheit", sagte er.

Jörg Böhme (25. Minute) brachte die Gäste nach Merks Irrtum per Strafstoß in Führung und zu ihrem zweiten Auswärtspunkt der Saison. Jan Polak (39.) sorgte vor 39 788 Zuschauern noch für den verdienten Ausgleich des FCN, der weiter ungeschlagen mit elf Zählern immerhin noch auf dem sechsten Rang liegt.

Die Bielefelder wollten laut Trainer Thomas von Heesen die ersten 20 Minuten schadlos überstehen. Entsprechend defensiv gingen sie zu Werke, hatten aber auch wenig Probleme, die wenig einfallsreichen Bemühungen der Franken zu stoppen. Erst der Fehler von Merk brachte Emotionen ins Spiel. Der Referee vertraute beim Elfmeterpfiff dem Signal seines Assistenten Jan-Henrik Salver und lag damit daneben.

Wichniarek hebt ab

Bielefelds Stürmer Arthur Wichniarek war bei seinem Sprung über Club-Torwart Raphael Schäfer von diesem nicht berührt worden. Böhme ließ sich die Chance nicht nehmen. Die Nürnberger antworteten wütend. Javier Pinola zeigte bei einem Ellenbogencheck gegen Jonas Kamper (33.) große Härte. Bei einem Zusammenprall im Arminia-Strafraum von Banovic und Heiko Westermann (27.) hatte Merk zuvor richtig gelegen und weiterspielen lassen.

Dass es auch sportlich geht, bewies Markus Schroth in seinem 275. Bundesliga-Spiel: Nach einem Hackentrick landete der Ball am Pfosten (36.). Mehr Erfolg hatte Polak mit seinem Schuss aus zehn Metern nach toller Vorarbeit von Vittek.

Nürnberg bemühte sich vergeblich

In der zweiten Halbzeit, in der Vratislav Gresko sein "Club"- Debüt feierte, setzte sich die klare Überlegenheit der Hausherren fort. Ab der 58. Minute durfte Marek Mintal mitwirken und vergab in der 77. Minute seine beste Chance. Zuvor hatte Vittek (60.) einen Kopfball auf die Latte gesetzt. Auf der anderen Seite entschärfte Schäfer einen Schuss von Ioannis Masmanidis (69.).

Im zweiten Sonntagsspiel hat Borussia Dortmund die Heimserie von Energie Cottbus beendet und ist den Bundesliga-Topteams dicht auf den Fersen. Zwei Tage nach der großen Aussprache mit Trainer Bert van Marwijk ließen die Borussen den Worten Taten folgen und holten sich durch das 3:2 (1:1) beim Aufsteiger aus der Lausitz den zweiten Auswärtssieg der Saison. "Wir wollten gewinnen und das haben wir geschafft. Dafür muss man der Mannschaft ein Riesenkompliment machen", sagte Torhüter Roman Weidenfeller.

Doppelschlag von Brzenska

Mit seinen beiden Kopfball-Treffern ebnete U21-Nationalspieler Markus Brzenska (2./57.) den Gästen nach Freistößen von Borussen-Veteran Lars Ricken den Weg. Der Schweizer Alexaner Frei (59.) sorgte dann mit einem Kunstschuss für die Entscheidung. Der Brasilianer Vragel da Silva (3.) hatte zuvor vor 19 699 Zuschauern im fast ausverkauften Stadion der Freundschaft die Hoffnungen auf den ersten Punktgewinn gegen die Dortmunder im vierten Heimspiel genährt. Das Elfmeter-Geschenk, das Vlad Munteanu (89.) dankbar annahm, kam zu spät. "Es war von Anfang an klar, dass wir gegen den Abstieg spielen. Wir leben nicht in einer Traumwelt", sagte der Cottbusser Abwehrspieler Kevin McKenna.

Nach schwacher erster Halbzeit und Anlaufschwierigkeiten nach dem Wechsel drehten die Dortmunder gegen die über weite Strecken kampfstarken, aber am Ende harmlosen Hausherren auf. Nach der Aussprache und der angekündigten Korrektur seines Führungsstils bei der Teamsitzung am Freitag schien Coach van Marwijk in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben.

Weidenfeller spielte mit Hexenschuss

Die Partie hatte mit einem Paukenschlag begonnen: Brzenska brachte die Gäste nach einem Freistoß von Lars Ricken nach 62 Sekunden in Führung. Doch die Cottbuser kamen schon im Gegenzug zum Ausgleich. Nach einer Ecke von Vlad Munteanu sprang der Brasilianer da Silva am höchsten und erzielte aus sieben Metern per Kopf sein zweites Saisontor. BVB-Keeper Roman Weidenfeller, trotz seines am Freitag erlittenen Hexenschusses dabei, war genau wie zuvor sein Cottbuser Kollege Tomislav Piplica auf der Linie geblieben.

Nach dem Ausgleich legte die Elf von Trainer Petrik Sander den Vorwärtsgang ein. Die größte der vielen Cottbuser Chancen vergab Francis Kioyo drei Minuten vor der Pause. Kurz zuvor waren die Hausherren im Glück, als Schiedsrichter Florian Meyer (Burgdorf) nach einer Attacke des gerade für den verletzt vom Platz gehumpelten da Silva eingewechselten Ungarn Zlotan Szelesi gegen BVB-Torjäger Alexander Frei im Strafraum nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte.

Dortmund war überlegen

Nach dem Wechsel zeigten dann die Dortmunder, dass sie Fußball spielen können. Auch, weil Cottbus den Ausfall von da Silva nicht auffangen konnte. Brzenska stieg nach einem Ricken-Freistoß erneut am höchsten und ließ Pieplica keine Chance. Zwei Minuten später traf Frei von der rechten Strafraumecke mit einem Direktschuss nach einer langen Flanke von Dede. Florian Kringe war dann im Pech, als Steffen Baumgart im Strafraum fiel. Der Anschlusstreffer per Elfmeter kam für die Cottbusser zu spät.

DPA/tis / DPA

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?