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Bei Freundschaftsspiel: Pfiffe gegen Müller - Kritiker aus San Marino meldet sich

Beim Freundschaftsspiel zwischen Italien und Deutschland in Mailand haben die heimischen Fans Thomas Müller massiv ausgepfiffen - eine direkte Reaktion auf die San-Marino-Debatte der letzten Tage. Deren Auslöser meldet sich nun noch einmal zu Wort.

San Marino Thomas Müller

Thomas Müller musste sich beim Freundschaftsspiel der DFB-Elf in Mailand die Pfiffe der italienischen Fans gefallen lassen

Thomas-Müller-Kritiker Alan Gasperoni aus San Marino hat enttäuscht auf die Pfiffe der italienischen Fans gegen den deutschen Nationalspieler beim Testspiel in Mailand reagiert. "Ich bin sehr traurig, wenn die Leute sauer auf Thomas Müller sind. Sport bleibt Sport", sagte Gasperoni der Deutschen Presse-Agentur während der Partie auf Anfrage. Er selbst verfolgte das Spiel in Mailand nicht, da er eine andere Partie in einem "kleinen Stadion in San Marino" anschaue, wie der frühere Sportfunktionär des kleinen Landes sagte.

Mit einem Beitrag auf seiner Facebook-Seite hatte Gasperoni für großes Aufsehen gesorgt. In zehn Punkten ging er darin den Bayern-Profi teilweise persönlich an und bediente anti-deutsche Klischees. Müller hatte nach dem 8:0-Sieg der DFB-Elf am Freitag beim Fußball-Zwerg gesagt, dass die Partie nichts mit Profifußball zu tun gehabt habe.

Thomas Müller: Pfiffe von Italiens Fans

Gasperoni habe nicht mit einem so großen Widerhall in den Medien gerechnet, bemerkte er. "Ich habe das für meine Freunde geschrieben." Bei der Partie zwischen Deutschland und Italien am Dienstagabend hatten die Heimfans Müller von Beginn an massiv ausgepfiffen. Auch bei der deutschen Nationalhymne gab es Unmutsbekundungen, die erst verklangen, als die italienischen Spieler klatschten.

tim / DPA

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