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"Für meinen Präsidenten": Zwei Nationalspieler posieren mit Erdogan - Gündogan verwirrt mit spezieller Botschaft

Die WM naht, am Dienstag wird Bundestrainer Joachim Löw seinen vorläufigen WM-Kader bekannt geben. Unterdessen treffen sich Ilkay Gündogan und Mesut Özil mit dem türkischen Präsidenten Erdogan in London. Gündogan verwirrt dabei mit einer speziellen Botschaft.

Treffen mit Erdogan: Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten

Umstrittenes Treffen in London: Die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Mesut Özil mit Präsident Recep Erdogan. Rechts im Bild der türkische Nationalspieler Cenk Tosun vom FC Everton

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Die beiden türkischstämmigen Nationalspieler Ilkay Gündogan und Mesut Özil sowie der in Deutschland geborene Fußballer Cenk Tosun haben sich am Montag mit Recep Tayyip Erdogan in London getroffen. Der türkische Präsident traf die Weltmeister und den Everton-Star während seines dreitägigen Besuchs in Großbritannien und posierte stolz auf einem Foto mit ihnen. Betrachtet man die jüngsten Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei, ist dieses Treffen nicht ganz unumstritten. Manchester-City-Profi Gündogan hatte dabei noch eine besondere Botschaft für den türkischen Machthaber dabei.

"Für meinen Präsidenten": Gündogan verwirrt mit Gruß für Erdogan

Die Fußball-Profis kamen nicht mit leeren Händen. Jeder hatte ein Trikot von sich dabei, das Erdogan feierlich überreicht wurde. Nach dem Gruppenfoto wurde jeder Spieler noch einmal einzeln mit dem Präsidenten abgelichtet. Ein Detail sticht dabei auf dem Foto von hervor. Auf seinem Manchester-City-Trikot steht neben der Nummer 8 der Satz: "Mit großem Respekt für meinen Präsidenten". 

Für Erdogan ist es der Beginn seines dreitägigen Aufenthalts in Großbritannien. Am Dienstag wird er sich mit Premierministerin May und Queen Elizabeth II treffen. Auch zu Wahlkampfzwecken ist Erdogan auf die Insel gereist. In darf er keinen aktiven Wahlkampf betreiben. Ende Juni findet in der Türkei die von ihm vorgezogene Präsidentschaftswahl statt. Der Wahlkampf ist also in vollem Gange. 

Sportpolitisch pikant ist der Auftritt, da die Türkei einziger Konkurrent des Deutschen Fußball-Bundes um die Ausrichtung der EM 2024 ist, die im September von der Uefa vergeben wird. Beide Profis sind fixe Kandidaten für den deutschen WM-Kader, den Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag (12.30 Uhr) in Dortmund verkündet.

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fk mit DPA

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