TSG Hoffenheim Hopp und Rangnick schließen vorerst Frieden


Der Streit zwischen Trainer Ralf Rangnick und dem Hoffenheimer Mäzen Dietmar Hopp scheint zumindest vorerst beigelegt. Einem Medienbericht zufolge habe es ein klärendes Gespräch gegeben. Die Spekulationen um einen möglichen Abschied von Rangnick reißen indes nicht ab.

Trainer Ralf Rangnick und Mäzen Dietmar Hopp haben ihren Streit beim Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim zumindest öffentlich beendet. "Es ist alles geklärt. Wir haben unter Männern alles ausgeräumt", sagte Hopp nach einem Gespräch mit Rangnick, an dem auch Manager Jan Schindelmeiser und Geschäftsführer Jochen Rotthaus teilnahmen, der "Bild"-Zeitung.

Insider beim Herbstmeister stellen sich indes die Frage, ob der Burgfriede dauerhaft sein wird. Beim tief gestürzten Herbstmeister wird weiter über einen vorzeitigen Abschied von Rangnick und Jürgen Klinsmann als Nachfolger spekuliert. Rangnick hatte nach dem 0:4 am vergangenen Samstag beim VfL Wolfsburg und dem zwölften Spiel in Folge ohne Sieg in Hoffenheim für Unruhe gesorgt. Der Coach hatte vehement Verstärkungen für die neue Saison gefordert und öffentlich seinen Rücktritt ins Spiel gebracht. Hopp hatte darauf verärgert reagiert. "Ich lasse mich nicht erpressen. Es ist der falsche Zeitpunkt, wenn der Trainer nach solch einer Vorstellung sein Bleiben infrage stellt", hatte Hopp erklärt. Der 69-Jährige ist nicht nur mit dem Verlauf der Rückrunde unzufrieden. Auch die Außendarstellung der Mannschaft, die in der aktuellen Spielzeit bereits sechs Platzverweise hinnehmen musste, stößt dem mächtigen Geldgeber bitter auf.

SID SID

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