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Uefa-Cup: Bayern-Schützenfest gegen Anderlecht

Der RSC Anderlecht war nicht viel mehr als ein Sparringspartner für den FC Bayern: Mit 5:0 gewann der deutsche Rekordmeister leicht und locker beim belgischen Club. Entscheidend war eine Gelb-Rote Karte für einen Spieler Anderlechts. Zum krönenden Abschluss versenkte Ribery einen Freistoß im Winkel.

Im Stile einer Klassemannschaft hat der FC Bayern München den RSC Anderlecht deutlich in die Schranken gewiesen und kann bereits nach dem Hinspiel für das Viertelfinale im Uefa-Pokal planen. Durch Tore von Hamit Altintop (9.), Luca Toni (45.+1), Lukas Podolski (57.), Miroslav Klose (67.) und Franck Ribéry (86.) gewann der deutsche Fußball-Rekordmeister am Donnerstag vor 21.000 Zuschauern im Constant-Vanden-Stock-Stadion mit 5:0 (2:0) und untermauerte damit seine Rolle als Topfavorit auf den Titel. Nach dem höchsten Europacup-Auswärtssieg seit zwölfeinhalb Jahren ist das Achtelfinal-Rückspiel am 12. März in München nur noch Formsache.

Fehlen wird dann Weltmeister Toni, der seine dritte Gelbe Karte im Wettbewerb sah. Anderlecht-Abwehrspieler Marcin Wailewski erhielt in der 43. Minute nach einem Gerangel mit dem Italiener Gelb-Rot und muss in der Allianz Arena ebenfalls zuschauen.

"Es sah einfacher aus, als es war"

"Es sah am Ende einfacher aus als es anfangs war. Bis zum 2:0 durch Toni war es ein enges Spiel. Ein Sieg kann nie hoch genug ausfallen, denn nun können wir Kräfte sparen", sagte Bayern-Trainer Ottmas Hitzfeld. "Ein überragender Sieg. Ich habe heute Spielzüge gesehen, die habe ich schon lange nicht mehr gesehen", lobte der eifrige Mark von Bommel seine Kollegen.

Oliver Kahn zu Hause in München, Klose und Ribéry zunächst auf der Bank - vor dem neunten Uefa-Cup-Spiel der Saison trieb Hitzfeld die Rotation fast schon auf die Spitze. Dennoch beherrschte die gegenüber dem Schalke-Spiel auf sechs Positionen veränderte Mannschaft Spiel und Gegner nach Belieben und kam dank perfekter Chancenauswertung zu einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg. Die Glanzlichter beim ersten Erfolg in Anderlecht nach drei vergeblichen Anläufen setzte der eingewechselte Ribéry, der mit viel Übersicht die Treffer durch Podolski und Klose vorbereitete und per Freistoß den Schlusspunkt setzte. Gelegentliche Konzentrationsmängel in der Bayern-Abwehr konnten die harmlosen Belgier nicht nutzen.

Anderlecht hatte nur eine kurze, starke Phase

Besser hätte die Partie für die Hitzfeld-Elf kaum beginnen können. Nach verteilter Anfangsphase fasste sich Altintop ein Herz und jagte den Ball aus gut 30 Metern ansatzlos und unhaltbar für Anderlecht- Keeper Daniel Zitka in den Torwinkel. Die Münchner versäumten es allerdings, nach dem dritten Uefa-Pokal-Tor des Türken energisch nachzusetzen, und bauten den beinahe ängstlichen Gegner durch ihre Nachlässigkeiten in der Defensive wieder auf. In der 21. Minute stand dem ansonsten kaum geprüften Kahn-Vertreter Michael Rensing sogar das Glück zur Seite, als ein Schuss von Thomas Chatelle vom Pfosten zurückprallte.

Während sich die Anderlecht-Spieler noch über den Platzverweis für Wasilewski erregten, schlug Toni in seiner unnachahmlichen Art zu und sorgte mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. Nach einer weiten Flanke von Philipp Lahm überlistete er Zitka aus spitzem Winkel mit einem Schuss in die kurze Ecke und erzielte damit bereits sein siebtes Tor im laufenden Wettbewerb. Damit hatte der Italiener sein Tagewerk verrichtet - er machte nach Wiederbeginn für Klose Platz. In der Halbzeitpause war auch für den fleißigen Bastian Schweinsteiger die Partie beendet, für den Ribéry kam.

Christian Kunz/DPA / DPA

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?